Sehe ich auch
Hallo Marc,
Dann sollte es in entsprechend defizitären Berufen aber auch Quotenmänner geben... zum Beispiel Kindergärtner oder Hebammen. (Hm, wie heißt eigentlich eine männliche Hebamme, ist das ein Hebammer oder ein Hebammerich? *ggg*)
Den Antrag unterstütze ich sofort, weil ich auch einen Mann kenne, der aufgrund seines Geschlechts nicht Kindergärtner werden konnte.
Wenn die Frauenbewegung von jahrtausendelanger Unterdrückung der Frauen spricht, verleugnet sie außerdem meiner Meinung nach die Macht, die Frauen in ihrer traditionellen Rolle haben. Das Besorgen des Haushalts und die Erziehung der Kinder ist eine enorme Machtstellung, die großen gesellschaftlichen Einfluß bedeutet.
Nun, natürlich gibt es soetwas wie die Macht durch die Hintertür. Vielleicht sind Frauen in der Geschichte deshalb auch durchaus für Intrigen & Co, bekannt, aber so richtig große Macht durch die Familie hat sie glaube ich erst, seit die Frau nicht mehr als Wegwerfartikel gilt. Daß ich so einseitig argumentiert habe, liegt auch daran, daß ich dachte, Jan-Gerd möchte meine Meinung zum Thema Frau. Natürlich habe ich auch eine Meinung zum Thema Mann. Sehen wollen *lach*?
Dazu braucht man sich doch nur die Männer anschauen, die direkt vom Haushalt der Mutter in den der Ehefrau übersiedeln und allein nicht in der Lage sind, sich Essen zu kochen, ihre Wohnung sauberzuhalten oder ihre Wäsche zu waschen: sie sind im Prinzip hilflos wie Kinder. Selbst wenn sie im Berufsleben der große Chef sind, im Alltag sind sie ohne ihre Frauen (oder entsprechende Dienstleistungen - bitte nicht falsch verstehen) nicht überlebensfähig.
Macht schafft Defizite. Klingt im ersten Augenblick merkwürdig, hat aber einfach etwas damit zu tun, daß niemand Allmacht, im Sinne von: in allen Bereichen, besitzt. Der Workaholic zum Beispiel hat mit Sicherheit große Macht im Beruf, aber kaum emotionale oder soziale Macht im Bezug auf seine Familie. Man muß eine Entscheidung treffen. Ich hab' mich für die Waffe "Kabarett" entschieden, im übrigen eine sehr unterschätzte Waffe *Messer wetz*.
Ich glaube auch, dass Männer diese Machtstellung der Frauen nicht erkennen und deswegen so wenig Energie daran setzen, selber an dieser Art von Macht teilzuhaben, während die Frauen in den letzten Jahrzehnten doch recht erfolgreich daran gearbeitet haben, an der Machtstellung der Männer teilzuhaben.
Ja, ja und nochmals ja! Und einer Stärke, die man(n) nicht erkennt, kann man(n) eben nur schwerlich was entgegensetzen, daher die Angst der Männer. Nachgefragt können die meisten nämlich gar nicht festmachen, was sie da eigentlich stört.
Nur mal so ein skizzierter Gedanke, der auch nicht direkt nur an Dich, sondern an das ganze Forum gerichtet ist.
Schade, dabei mag ich als Frau doch so gern exklusive Geschenke *zwinker*.
Hes