Re: Wie geht ihr eigentlich mit Kritik um?

MAS, Wednesday, 28.07.2004, 09:24 (vor 7910 Tagen) @ KtV

Moin Michael,
dem kann ich nicht zustimmen, denn diese Alternative geht ja auf Unterlassung meies eigenen Verhaltens hinaus. Und das macht IMHO keinen Sinn, stellt also auch keine implizierte Alternative dar.
Gruß
KtV

Hi KtV,
das verstehe ich jetzt nicht. Die Alternative, die der Kritiker im Kopf hat, ohne sie auszusprechen, ist eine Unterlassung seines Verhaltens?
Erkläre mir bitte, was Du damit meinst.
Beste Grüße,
Michael

Moin Michael,
Korrektur siehe oben. Da hat der Umformulierungsfehlerteufel zugeschlagen. Ich korrigiere manchmal mitten drin meine Sätze, und dann passiert es manchmal, daß Überreste stehen bleiben oder ein, in diesem Fall, entscheidendes Wort fehlt oder wird nicht ergänzt.
Gruß

Moin KtV,

und bei der Korrektur hast Du noch ein n vergessen[image].

Klar braucht Dich das nicht zu interessieren, wenn jemand von Dir fordert, Dein Verhalten zu ändern oder etwas zu unterlassen, was Du gerne machst.

Ich sagte ja nur, dass eine Alternativforderung meistens auch dort vorhanden ist, wo sie nicht ausdrücklich ausgesprochen wird.

Ich meine aber auch, dass das Fordern einer Unterlassung dann gerechtfertigt ist, wo der Andere durch mein Verhalten einen Schaden nimmt. Wenn allerdings behauptet wird, durch mein Röcketragen würde jemand Schaden nehmen, weil es sein Weltbild drucheinander bringt und ihn orientierungslos ins Chaos stürzt, dann meine ich auch, dass das zu weit her geholt ist, denn ich unterstelle jeden gesunden Menschen mal, eine solche Kleinigkeit ohne größere Probleme in sein Weltbild integrieren zu können. Aber interessant finde ich den Ansatz schon, dass ein Ausscheren aus dem Mainstream für so manchen Zeitgenossen ein merh oder weniger großes psychisches Problem darstellt, abgeschwächt dort, wo er nicht selber ausscheren soll, sondern nur beobachtet, wie jemand anderes es tut. Selbst damit kommen viele nicht auf Anhieb zurecht, weil sie ihre eigene Orientierung, Sicherheit und Stabilität zu sehr am Konsens, an Konventionen, am Herdenverhalten, an durch Beaobachtung mehrheitlichen Verhaltens konstruierter Plausibilität ausrichten.

Schlönen Tag noch!

Michael


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