Mann = Arschloch? - Medien - Offtopic?
In unserer kultur verkommt der mann (oder muß ich besser sagen, das bild des mannes, oder gar das ideal?) zum arschloch.
Nicht nur, daß man als mann (bzw. bereits als männliches neugeborenes) eigentlich schon die arschkarte gezogen hat: Der mann hat zu rackern (am besten noch zusätzlich zum hauptberuf noch in einem nebenjob - weil sonst die kohle nicht reicht) und dann die moneten abzuliefern (ok - bin eigentlich nicht ganz betroffen, da ich das geld wenigstens nicht abliefern muß...) und wenn man dann nicht mehr kann oder will, dann geht möglicherweise noch die beziehung kaputt - das ist dann das von den femiistinnen richtigerweise, aber mit falschen argumenten (und noch viel schlimmer: der falschen schlagrichtung), so geschmähte patriarchat.
Film und fernsehen zeichnen immer intensiver das bild vom mann, der eigentlich mit "arschloch" geleichzusetzen ist - und immer mehr buben und männer machen das nach und meinen, das sei der weg (die filmschauspieler sind ja für weite kreise die idole schlechthin, denen blind nachgeeifert wird).
Wer nicht immer mit mehr oder weniger gewalt sich seinen vorteil holt, die ellenbogen vorne hat, mobt, vordrängelt etc. - und sich natürlich (zugegebenerweise vergleichsweise harmlos, aber umso auffälliger und auf jeden fall auch nicht gerade schön) entsprechend nach biest-muster ausgibt, sich gibt (körpersprache, blick, aufmachung), gilt als weichei bis schwuchtel und wird jedenfalls nicht ernst genommen.
Zum glück gibt es eine kleine minderheit, die anders denkt und handelt - dazu gehören auch wir!
Arbeiten wir daran, daß diese minderheit nicht untergeht, sondern eher noch wächst und an bedeutung gewinnt.
Jede frau, die positiv auf uns reagiert (uns freundlich anlächelt, uns oder unser outfit bewundert) - und noch mehr: Jeder mann, der dazu ein entspr. säuerliches gesicht macht, hilft uns weiter auf diesem weg!
Johannes