Re: das Besondere
Das Argument, welches Sie immer bringt. Hier läuft keiner so rum, nur Du .
Gebt mir mal nen paar Ratschlääge.
MFG SOFO
Hallo Sofo,
irgendwie ist in der Diskussion schon so ziemlich alles gesagt worden.
Zwei Sachen fallen mir aber noch ein:
1.) Na endlich fällt Deiner Frau auf, daß sie mit jemand besonderem zusammen ist.
2.) Wir sollten mal anfangen, intensiv zu recherchieren über Repressionen und besonders über beziehungstechnische Probleme, die das Hosenbemächtigen der Frauen mit sich gebracht hat. Es müßten da doch eigentlich massenhaft Materialien dazu existieren.
Klar, das war damals eine andere Zeit: Die Frau war finanziell abhängig vom Mann; andereseits war der Mann in wesentlich vielschichtigerWeise abhängig von der Frau. Es galt als sozial unschick, alleine zu leben, oder gar sich zu scheiden.
Diese gesellschaftlichen Schranken zählen heute ja kaum noch. Und Frauen können in der Regel ihren Lebensunterhalt selber verdienen, ja, das Arbeitsleben der Frau wirkt ja verdrängend im Arbeitsmarkt, sodaß Männer längst nicht mehr so selbstverständlich "Karriere" machen. Männer, wollen sie denn eine Beziehung eingehen, sind oftmals darauf angewiesen, eine sich zu überwiegenden Teilen selbstversorgende Frau zu angeln. Die Bindungen zwischen Mann und Frau sind lockerer geworden, drum ist leider die Hoseneroberung nicht wirklich mit unserer Rockeroberung zu vergleichen. Kommt noch hinzu, daß der Rock als Symbol der immer noch wirkenden, aber längst überwundenen Minderbewertung der Frauen gilt. Wer sich freiwillig (oder wie an anderer Stelle von jemandem auch hinzugefügt: vielleicht doch unter Zwang) erniedrigt, der kann doch nicht sauber ticken - so leider noch immer eine weitverbreitete Denke bei vielen Beobachtern. Daß wir darüberstehen ist klar. Doch müssen Männer immer wieder gegen die damit verbundenen Folgeerscheinungen kämpfen.
3.) Ich wollte nur zwei Berkungen schreiben. Jetzt fällt mir aber ein, daß ich den nun zweiten Punkt gar nicht schreiben wollte, sondern was viel kürzeres. Daher noch Punkt:
4.) Wenn wir Röcke tragen, dann nur, weil wir den Frauen huldigen wollen
Gruß,
Wolfgang