Meckern oder Macher ?
Hallöle,
Gemeinsam" funktioniert nur, wenn beide, ich sag´ mal, Parteien es auch wirklich wollen. Wenn auch nur einer ein "Sturkopf" ist, klappt das schon nicht mehr, weil schon dann keine Argumente mehr zählen.
Keine Frage, aber ich habe festgestellt, daß manche Sturköpfe nicht als solche geboren wurden, sondern zu welchen gemacht werden. Wenn man an mich zum Beispiel mit einem ganz bestimmten Ton herantritt: agressiv, von oben herab etc. wird es schwer, mich zu erreichen. Da können die Argumente noch so sehr die richtigen sein, geschrien bewirken sie bei mir nur Rückzug und Vertrauensverlust. Ein Diskussion muß immer auf gleicher Augenhöhe erfolgen. Nun gibt es ja weibliche und männliche Kommunikationsschemata
Das heißt, es kann sogar nicht nur an den Argumenten scheitern, sondern sogar einfach am Ton.
Bestes Beispiel: Unsere aktuellen Politiker! Nur nicht nachgeben; evtl. zugeben, daß der Andere Recht haben könnte oder gar eingestehen, selber einen Fehler gemacht zu haben. Und wer ist der Verlierer? Wir alle!
Politik ist natürlich noch komplexer als eine Beziehung, weil man es nicht nur zwei Personen, sondern gleich dem ganzen Volk, bestimmten Verbänden, Gewerkschaften etc. recht machen soll. Das dann noch auf der Basis einer beachtlichen Rezession und mit einem Haushaltsloch im Gepäck. Sein wir realistisch, das ist nicht möglich. Neue Schulden? Dann gibt 's Ärger von der EU und wir drücken unsere Hilflosigkeit nur zukünftigen Generation auf. Verschieben also nur den Schnitt. Dem ganzen Volk es recht machen? Von 1-80, männlich, weiblich, Arbeiter, Student, Beamter, Big Boss? Man kann nicht gleich machen, was nicht mal in Ansätzen gleich ist. Das hat schon im Sozialismus nicht geklappt. Aber alle müssen zumindest im Ansatz gleiche (Start) Chancen (gehabt) haben.
Verschieden zu sein, birgt in sich außerdem ein viel größeres Potential an Kreativität, Wissen usw. Merkt man etwa, daß ich PRO Multi-Kulti bin? Ist wirklich nur ein Zufall *grins*. Den Medien es recht machen? Bloß nicht! Wir wollen kein Darstellungstheater mit Heiligenschein! Die Medien entscheiden für meinen Geschmack ohnehin schon zu sehr über Gut und Böse, wen wählen, wen nicht wählen, doch leider kann man den mündigen Wähler nicht zwingen, sich objektiv zu informieren. Wenn der nur Bild, B.Z. und RTL will, dann will er das. Meinungsfreiheit bla, bla... beinhaltet auch das Recht, so informiert oder eben nicht informiert bzw. beeinflußt zu sein, wie man das möchte.
Für mich persönlich stellt sich im Augenblick vorallem eine Frage: Kann der Bürger mit seiner Freiheit umgehen, im Sinne von mitgestalten, oder nur jammern? Wenn er nur jammern kann, muß vielleicht leider der Staat tatsächlich weiter und noch mehr die Dinge für den Bürger regeln. Dann kann es aber auch nicht verwundern, wenn die kreativen und aktiv gestaltenden Köpfe das Land verlassen. Kreativität braucht Freiheit.
Es zeugt von einem starken Charakter, mal über den eigenen Schatten springen zu können... Im Kleinen wie im Großen.
Und es zeugt von Charisma und einem guten Politiker, wenn er das bei allen beteiligten zur gleichen Zeit erreicht.
"'Lächle und sei froh, denn es könnte schlimmer kommen!'
Und ich lächelte und war froh und... Es kam schlimmer!!!"
Tja, Gleichmut und Gleichgültigkeit sind eben nicht das Gleiche. Packen wir 's an!
Aber wir sind ja alles Optimisten und denken positiv, oder? ![[image]](https://web.archive.org/web/20021220114721im_/http://bilder.parsimony.net/smilies/zwinker.gif)
Noa kloar - Hes ![[image]](https://web.archive.org/web/20021220114721im_/http://www.kurts-smilies.de/up.gif)