Re: Stern Heft 09/2002
Hallo Ferdi,
ich selber bin mit dem rock-tragen noch ziemlich zurückhaltend
- was sich aber noch ändern kann.
Immerhin habe ich inzwischen 2 röcke: den in einem älteren posting von mir schon einmal beschriebenen leo-plissé-rock und den beim rocker-treffen in münchen getragenen menintime-wickelrock - es werden weitere folgen. Außerdem den auch schon einmal beschriebenen kaftan.
Natürlich ist es mit dem haben nicht getan, sie müssen getragen werden - das werden sie auch, aber noch eher selten.
Ich laufe derzeit hauptsächlich noch auf einer anderen schiene.
Schon vor jahren habe ich angefangen, herrenhosen gegen damenhosen - und zwar solche mit elastan - zu tauschen.
Zuerst tauschte ich die ursprünglich viel in der freizeit getragenen schlabber-jogging-hosen
und - ich glaube sie heißen workout - hosen gegen "damen"-leggings ("herrenleggins" gibt es ja nicht). Danach tauschte ich die herrenalltagshosen
, die mir inzwischen auch immer mehr mißfallen, und die ich auch als mehr oder weniger unbequem empfinde, gegen "damen"-jazzpants u.ä.
(sowas bequemes gibts ja leider auch - zumindest offiziell - nicht für männer), die auch noch meine m.e. doch recht schönen beine zur geltung bringen - ich sitze jetzt auch in leicht glänzenden grauen jazzpants im bureau
. Mir ist bisher noch nicht im geringsten aufgefallen, daß an der arbeitsstätte irgendjemand auch das geringste problem mit meinem outfit hätte. Diesen eindruck hatte ich nicht einmal, als ich in einer art kaftan (das waren inwischen immerhin 2 oder 3 mal - so genau weiß ich das jetzt schon gar nicht mehr) erschienen war - das einzige war verzeinzelte neugier (ich arbeite allerdings in der software-entwicklung, wo seit eh und je das outfit eher unbedeutend ist
).
Johannes