Re: Stern Heft 09/2002
Hallo Ferdi,
...die in der Form für den Alltag wenig geeignet sind.
Da stellt sich eigentlich doch auch die frage, warum sie nicht für den alltag gegeignet sind (oder wohl eigentlich nur mehr scheinen?).
Ich will mit dieser frage nicht provozieren, da ich selber nur zu gut weiß, wie schwer es fällt, auszuscheren und damit aufzufallen.
Ich meine aber doch, daß das doch irgendwie ein zeichen von enge und schwerfälligkeit ist, daß die menschen (ich schließe mich da in gewissem grade durchaus mit ein) sich so schwer tun, wirklich neue wege zu gehen - zumal bei so harmlosen dingen, ja belanglosigkeiten wie kleidung oder - allgemeiner - sich-zurechtmachen. Neue wege im berufs- oder familienleben, ja das ist ein ziemliches ding, aber bei der kleidung? Und trotzdem stelle auch ich mich noch ziemlich an - aber langsam wird´s auch bei mir - wenn auch nicht im extremen.
Wäre es denn nicht schön, wenn ein bißchen mehr farbe und phantasie in den doch eh so grauen und meist faden alltag dringen würde?
Ein grellbunt oder sonst wie auffallend gekleideter mann wirkt doch nur deshalb wie ein paradiesvogel, weil es so gut wie niemanden gibt, der mitmacht!
Johannes