Fragen

Karli, Wednesday, 16.02.2000, 19:03 (vor 9533 Tagen)

Hallo Rocker,

drei Fragen, die mich brennend interessieren:
1.
Wie schaut es mit einem Rock beim Radfahren aus, hat da schon jemand
Erfahrung von Euch? Ich bin leidenschaftlicher Radlfahrer und würde
vielleicht im Frühjahr einmal im Rock starten, wenn mich der Mut nicht
verlässt.
2.
Als alleinerziehender Vater habe ich das Problem, dass mein Jüngster (12)
einfach nichts von einem Vater im Rock wissen will.
Daheim ist es kein Problem, aber sobald das Thema auf „draußen“ fällt,
ändert er das Gespräch sofort und will nichts davon wissen.
Vermutlich, weil seine Freunde ihn dann auslachen würden mit einem Vater
im Rock.
3.
Ich wohne in einem Stadtbezirk, wo sehr viele Ausländer leben (vor allem
Türken). Meint ihr, dass es damit Probleme gibt? Und deshalb verschiebe ich
mein „erstes Mal“ immer wieder.

Danke für eventuelle Antworten.

Karli

Re: Fragen

Athanasius, Wednesday, 16.02.2000, 20:31 (vor 9533 Tagen) @ Karli

<center>[image]</center>

Das obige Foto zeigt einen griechischen Soldaten vor einer Kaserne in Ehrenuniform.

Hi Karl,

1. Fahrradfahren:
Dafür gibt es doch Schutzbleche mit Netzen, damit der Rock nicht in die Speichen kommt. Außerdem wäre natürlich ein Fahrrad ohne Stange angebracht.

2. Vater-Sohn-Konflikt
Tja, da kann ich noch nicht mitreden. Aber mein Neffe nervt jetzt meine Schwester, seitdem er mich im Rock gesehen hat. Er will nämlich auch so ein tolles Teil wie der Onkel tragen. Nur meine Sister findet das nicht cool ;-), weil der Sohnemann sonst wahrscheinlich Probleme in der Schule bekommt. Ich habe natürlich bereits berichtet, daß in einer kleinen Stadt, südlich von Hannover, ein Lehrer bereits im Rock in die Schule kommt. Reaktion: Ungläubiges Staunen.

3. Ich persönlich habe nie schlechte Erfahrungen mit Türken gemacht. Ganz im Gegenteil: In Goslar sprach mich der Kebap-Händler an, wo er denn auch so ein Teil bekommen könnte. Er fand es nach eigener Aussage nämlich "cool". (War aber ein junger Mann) Konkret ging es damals um den H&M-Rock.; In Hamburg guckte eine türkische Mutter mich etwas betreten an, sagte aber nix. Und in Hannover pöbelte mich eine pubärtierende Göre auf der Straße an und ihr türkischer Freund zog sie mit beruhigenden Worten ("Laß den doch in Ruhe") von mir weg. Andere Griechen und Türken sagten mir, daß sie auch in ihren eigenen Ländern Röcke als Ehrenuniform bei der Armee tragen würden. Also, von wegen unmännlich..

Was jetzt aber die Leute in Deinem Stadtteil betrifft, kann man sicherlich keinen pauschalen Rat geben, so lange man die Stadt eben nicht kennt. Es kommt einfach auf die soziale Schicht an, aus der die Leute kommen, und wenn das eben die gleiche Schicht ist, wie die, die man in Berlin Zoo oder Frankfurt HBF trifft, würde ich mir das schon überlegen. Das mußt Du jetzt wissen.

Aber generell würde ich sagen, sofern es nicht gerade Stadtteile wie Harlem betrifft:
Nur Mut. Bedenke: Die Rock-Bewegung ist eine europaweite Bewegung. Die Leute können also gar nicht so unwissend sein, wie sie vorgeben. Ich habe festgestellt, daß die Leute ganz locker werden, wenn man mit ihnen ein Bier oder noch besser in diesem Fall einen Ouzo trinkt. Ich war auf Sylvester Reiseleiter in Prag (im Rock) und die Tschechen fanden es toll. :-)

In diesem Sinne,

Ahoj Athanasius

PS: Im letzten Jahr haben Leute berichtet, daß viele deutsche Männer auf Ibiza im Urlaub im Rock erschienen sind. Daran sollen sich die Spanier auch nicht gestört haben.

Hallo Rocker,
drei Fragen, die mich brennend interessieren:
1.
Wie schaut es mit einem Rock beim Radfahren aus, hat da schon jemand
Erfahrung von Euch? Ich bin leidenschaftlicher Radlfahrer und würde
vielleicht im Frühjahr einmal im Rock starten, wenn mich der Mut nicht
verlässt.
2.
Als alleinerziehender Vater habe ich das Problem, dass mein Jüngster (12)
einfach nichts von einem Vater im Rock wissen will.
Daheim ist es kein Problem, aber sobald das Thema auf „draußen“ fällt,
ändert er das Gespräch sofort und will nichts davon wissen.
Vermutlich, weil seine Freunde ihn dann auslachen würden mit einem Vater
im Rock.
3.
Ich wohne in einem Stadtbezirk, wo sehr viele Ausländer leben (vor allem
Türken). Meint ihr, dass es damit Probleme gibt? Und deshalb verschiebe ich
mein „erstes Mal“ immer wieder.
Danke für eventuelle Antworten.
Karli

Re: Fragen/Foto

Athanasius, Wednesday, 16.02.2000, 20:33 (vor 9533 Tagen) @ Athanasius

Wegen des Fotos,

sorry, habe mich geirrt. Ich habe noch mal nachgelesen. Das Foto zeigt den Soldaten vor dem Ehrengrab Perikles in Athen.

Grüße Athanasius

Re: Fragen

SteffenP, Wednesday, 16.02.2000, 22:07 (vor 9533 Tagen) @ Karli

Hallo Rocker,
1.
Wie schaut es mit einem Rock beim Radfahren aus, hat da schon jemand
Erfahrung von Euch? Ich bin leidenschaftlicher Radlfahrer und würde
vielleicht im Frühjahr einmal im Rock starten, wenn mich der Mut nicht
verlässt.

Hallo Karli!
Ich habe mal diesen Schritt gewagt und habe mir ein MINI Rock angezogen und bin mit dem Fahrrad gefahren. Auf meiner Fahrradtour konnte mich keiner ansprechen, also weiß ich nicht wie die Reaktion der Personen war die mit dem Auto bei mir vorbei gefahren sind. Man sollte drauf achten beim Mini-Rock das man was ordentliches daunter anzieht.
Naja, ich wünsch dir viel Mut dabei. Schau

SteffenP

Fragen

Wolfgang, Thursday, 17.02.2000, 02:36 (vor 9533 Tagen) @ Karli

1.
Wie schaut es mit einem Rock beim Radfahren aus, hat da schon jemand
Erfahrung von Euch? Ich bin leidenschaftlicher Radlfahrer und würde
vielleicht im Frühjahr einmal im Rock starten, wenn mich der Mut nicht
verlässt.

Ich fahre sehr gerne Fahrrad, weil man da naturnah in der Umgebung herumkommt. Aber in Wirklichkeit fahre ich überhaupt nicht gerne Rad, da ich dann immer ziemlich genau auf meinen liebsten Teilen sitze.

Dennoch habe ich auch mehrfach das Radfahren im Rock ausprobiert. In längeren Röcken ist es wichtig, daß sie nicht zu schmal sind, damit man noch ordentlich radeln kann. In kurzen Röcken glaubt man, daß man sehr leicht "im Freien radeln" könnte, passiert aber selbst bei kurzen Faltenröcken oder kurzen Wickelröcken aus leichtem Stoff so gut wie nie, da der Fahrtwind von außen auf den Rock drückt und ihn somit unten hält.

Radfahren in weiteren kurzen Röcken ist relativ angenehm und sehr interessant. Du solltest aber schon Schutznetze oder Plastikabdeckungen am Hinterrad haben, sonst versaust Du Dir u.U. den Rock.

Ich fahre ohnehin sehr ungern auf einem Rad mit der Querstange eines altmodischen Herrenrades.

3.
Ich wohne in einem Stadtbezirk, wo sehr viele Ausländer leben (vor allem
Türken). Meint ihr, dass es damit Probleme gibt? Und deshalb verschiebe ich
mein „erstes Mal“ immer wieder.

Gut getan. Doch verschiebe Dein "erstes Mal" nicht immer wieder zeitlich, sondern einfach nur räumlich: Fahr auf einen Parkplatz, zieh Dich dort im Auto um (sowas hab ich jahrelang gemacht; das geht fast immer) und feire Deinen Einstand irgendwo in einem Teil der Welt. Erst wenn Du dort ein paar mal unterwegs gewesen bist, hast Du sicherlich auch keine allzugroßen Hemmungen mehr, in Deinem Viertel gassi zu gehen.

Ausländer - tschuldigung, liebe Angehörige - können (je nach Herkunft) ziemlich nervig werden. Hast Du aber schon ein paar Outdoor-Erfahrungen gesammlt, dann hast Du hast nämlich in dieser Beziehung dann auch mehr Ausstrahlung. Und viele Mitbürger süd- und südosteuropäischer Herkunt respektieren nichts mehr als ein gesundes Selbstvertrauen.

Also: erst mal ein bißchen außerhalb üben, dann rein ins Getümmel Deines Stadtteils!

Danke für eventuelle Antworten.
Karli

Gruß,
Wolfgang

Re: Fragen

Ulrich Seidel, Thursday, 17.02.2000, 06:47 (vor 9533 Tagen) @ Karli

>Hallo Rocker,
[quote]drei Fragen, die mich brennend interessieren:
1.
Wie schaut es mit einem Rock beim Radfahren aus, hat da schon jemand
Erfahrung von Euch? Ich bin leidenschaftlicher Radlfahrer und würde
vielleicht im Frühjahr einmal im Rock starten, wenn mich der Mut nicht
verlässt.
[/quote]

Was das Fahrradfahren angeht verweise ich immer wieder gern auf mein Liebingsteil, den Macabirock. (online zu beziehen über www.macabiskirt.com) Das Teil wird mit ein paar Handgriffen zur perfekten fahrradtauglichen Pseudohose und ist im Sommer unschlagbar. Auf die perfekte Winterlösung warte ich noch immer. Deshalb werde ich wohl gleich (das Wetter ist zwar schlecht, aber nicht schlecht genung, dass es Autofahren für 1,5 KM moralisch vertretbar machte!) Rock gegen Hose wechseln müssen um zur Schule (ich bin Lehrer an einem Gymnasium) zu fahren.

Gruß Ulli

<ul><li>www.macabiskirt.com</ul>

Winterlösung

Ferdi, Thursday, 17.02.2000, 08:09 (vor 9533 Tagen) @ Ulrich Seidel

Hallo Ulli,

Auf die perfekte Winterlösung warte ich noch immer.

Meine Ideallösung: Lange Jeansröcke, sind genau so warm wie eine lange Jeanshose. Ich habe inzwischen zwei davon, einen engen und einen ausgestellten. Beide sind frosterprobt!
Die 1,5 km würde ich zu Fuss gehen (wenn es nicht gerade wie aus Eimern schüttet). Aber bald ist dieser sch.... Winter ja vorbei!

Gruss!
Ferdi

Re: Winterlösung

Ulrich Seidel, Thursday, 17.02.2000, 11:03 (vor 9533 Tagen) @ Ferdi

>Die 1,5 km würde ich zu Fuss gehen (wenn es nicht gerade wie aus Eimern schüttet). Aber bald ist dieser sch.... Winter ja vorbei!
[quote]Gruss!
Ferdi
[/quote]

Keine Chance! Dafür bin ich zu faul :-)

Gruß Ulli

Ausländer

Ferdi, Thursday, 17.02.2000, 08:14 (vor 9533 Tagen) @ Karli

Hallo Karli,

ich bin öfters in Köln unterwegs, wo es sehr viele Ausländer unterschiedlicher Herkunft gibt. Ich habe noch nie Probleme gehabt. Also nur nicht den Mut verlieren!

Gruss,
Ferdi

Re: Fragen

Pet, Thursday, 17.02.2000, 09:21 (vor 9533 Tagen) @ Karli

3.
Ich wohne in einem Stadtbezirk, wo sehr viele Ausländer leben (vor allem
Türken). Meint ihr, dass es damit Probleme gibt? Und deshalb verschiebe ich
mein „erstes Mal“ immer wieder.
Danke für eventuelle Antworten.
Karli


Hallo Karli,

zu deinem 3.ten Punkt kann ich devinitiv etwas beitragen und dir deine wirklich
unbegründeten Ängste nehmen.
Zuerst möchte ich betonen, dass ich prinzipiell nichts gegen andere Landsleute
habe ! Im Gegenteil. Ein guter Freund von mir , der u.a. eine Gaststätte betreibt, ist Türke. Und wenn ich ihn besuche oder dort etwas esse, gehe ich
auch im Rock dorthin. Da ich auch andere Sitten und Gebräuche akzeptiere und
mehr über diese Dinge erfahren will, bin ich schon mehrmals zu Besuch in einer
türkischen Moschee gewesen. Das ist eine besondere Situation, wo ich der Gast bin und dementsprechend verhalte ich mich auch. Das heisst, dass ich dort, aus
nachvollziehbaren Gründen aus den Rock verzichte.

Ansonsten kennen mich einige der anderen türkischen Freunde auch im Rock und es
gab nie ein Problem. Die Toleranz ist oftmals grösser, als im eigenem Land.

So ist es.

Gruss Pet

Moscheebesichtigung

Ferdi, Thursday, 17.02.2000, 09:37 (vor 9533 Tagen) @ Pet

Hallo Pet,

wie geht`s Dir, was macht die Mafia? *ggg*

Da ich auch andere Sitten und Gebräuche akzeptiere und
[quote]mehr über diese Dinge erfahren will, bin ich schon mehrmals zu Besuch in einer
türkischen Moschee gewesen. Das ist eine besondere Situation, wo ich der Gast bin und dementsprechend verhalte ich mich auch. Das heisst, dass ich dort, aus
nachvollziehbaren Gründen aus den Rock verzichte.
[/quote]

Ich war im vorigen Sommer in der Türkei in Urlaub, in Side an der Südküste. Dabei habe ich auch eine Tour ins Landesinnere mitgemacht, bei der ich auch eine Moschee in einem kleinen Dorf besichtigen konnte. Ich trug auf dieser Tour Jeans-Shorts, wie die meisten männlichen Mitreisenden auch. Bevor wir die Moschee betreten durften, erklärte uns der Reiseführer, dass wir so nicht hinein dürften und reichte allen männlichen Teilnehmern, die kurze Hosen trugen, weite, lange Röcke zum überziehen, die dort für shortstragende Touristen bereitgehalten werden. Mit einem solchen Rock bekleidet, durften wir dann in die Moschee. Es ist also nicht verpönt, dort einen Rock zu tragen, sondern die Shorts verletzen die Etikette. Mir hat das natürlich sehr gefallen, wie Ihr Euch denken könnt.

Gruss,
Ferdi

Re: Moscheebesichtigung

Marc, Thursday, 17.02.2000, 10:03 (vor 9533 Tagen) @ Ferdi

Es ist also nicht verpönt, dort einen Rock zu tragen, sondern die Shorts
verletzen die Etikette.

Hallo Ferdi,

ich nehme an, es sind nicht die Shorts als Kleidungsstück, sondern die nackten
Beine, die die Etikette verletzen, oder sehe ich das falsch? Nur um
Missverständnisse zu vermeiden.

Gruss,

Marc

Re: Moscheebesichtigung

Ferdi, Thursday, 17.02.2000, 12:02 (vor 9533 Tagen) @ Marc

Hallo Marc,

ich nehme an, es sind nicht die Shorts als Kleidungsstück, sondern die nackten
[quote]Beine, die die Etikette verletzen, oder sehe ich das falsch?
[/quote]

Du hast natürlich recht, um das Kleidungsstück geht`s ja nicht. Die Frauen mussten eine Kopfbedeckung tragen, in Form eines Tuchs, dass sie sich über die Haare legten. Männer und Frauen mit langen Hosen kamen anstandslos hinein.

Gruss,
Ferdi

Re: Moscheebesichtigung

Pet, Thursday, 17.02.2000, 10:18 (vor 9533 Tagen) @ Ferdi

Hallo Pet,
wie geht`s Dir, was macht die Mafia? *ggg*

Hi Ferdi,

einen von uns hat`s letzte Woche bei einem Streit am Kleiderständer, der mit Angebotsröcken behangen war, erwischt! Echt uncool, man !

Spass beiseite. Da mein Besuch in der Moschee keine touristische Attraktion
war und sogar ein gemeinsames Tee trinken mit dem "Priester" beinhaltete, kann
man einen solchen Besuch grundsätzlich nicht verallgemeinern. Auch habe ich mich
z.Teil in Räumen aufgehalten, in denen nicht jeder hinkommt.

Ich wußte auch nicht genau, ob "Frauentag" war. Aber wie gesagt, sonst kein
Problem !

Grüsse an alle Nationalitäten !

Pet

Re: Fragen

Marc, Thursday, 17.02.2000, 10:24 (vor 9533 Tagen) @ Karli

Hallo Karli,

zum Radfahren im Rock kann ich nichts sagen, mangels praktischer Erfahrung.
Ich persönlich fände einen Rock auf dem Fahrrad ziemlich unpraktisch.

Was Kinder angeht, habe ich auch keine eigenen Erfahrungen - aber ist es nicht
so, dass die auf alles abfahren, was gerade "in" ist? Hast Du Deinem Sohn denn
schon entsprechende Zeitungsartikel über die neue Mode Herrenrock gezeigt?
Oder - falls er Techno-Musik nicht abgeneigt ist - eine Sendung oder einen
Bildband von der Love Parade oder anderen Veranstaltungen, wo Männer mit Rock
fast schon Standard sind? Und, vielleicht genauso wichtig: wenn er es dann
seinen eventuell lästernden Freunden vertickern kann, dass ein rocktragender
Vater total trendy und somit megacool ist, werden die vielleicht noch neidisch
Ausländer: Ich denke auch, dass es mehr von der sozialen Schicht als von der
Abstammung abhängt, welche Leute Probleme machen und welche nicht. Und es ist
von Gegend zu Gegend verschieden. In Frankfurt z.B. kümmert es kein Schwein,
wie Du rumläufst. Als ich noch in Dortmund wohnte, trug ich zwar noch keine
Röcke, aber bunte Samtleggings oder Caprihosen, und ich wohnte unter anderem
in der Nordstadt, wo der Ausländeranteil sehr hoch ist. Genau gegenüber war
ein türkischer Fussballverein, wo jeden Abend eine Handvoll Halbstarke rumhing,
die auch immer gelästert haben, aber mehr auch nicht. Handgreiflich ist nie
jemand geworden. Und auch dort hatte ich den Eindruck, dass die deutschen
Teenies, besonders die Mädels, noch viel intoleranter waren.

Generell hängt es wahrscheinlich auch vom Auftreten ab. Tritt jemand unsicher
auf, fordert er spitze Kommentare geradezu heraus. Strahlt jemand Selbstbewusstsein
aus, werden sich weniger Leute trauen, etwas zu sagen. Die Crux ist dabei,
dass man gerade am Anfang unsicher ist und mit der Zeit selbstbewusster wird.
Das Wichtigste ist also: nicht entmutigen lassen! Denk immer daran: DU hast
den Mut, im Rock an die Öffentlichkeit zu gehen, das müssen DIE erstmal machen!

Gruss,

Marc

<ul><li>Marc's Homepage</ul>

Wie kommt Junior in den Rock?

Ferdi, Thursday, 17.02.2000, 12:23 (vor 9533 Tagen) @ Karli

Hallo Karli,

da fällt mir noch was ein, was Schorsch mir bei einem meiner letzten Besuche erzählt hat: Als sein Sohn gesehen hatte, dass sein Vater und ich mit aller Selbstverständlichkeit Röcke tragen, hat er seine Freundinnen gefragt, was sie denn davon halten würden. Die Mädchen äusserten begeisterte Zustimmung. Auf die Frage, warum ihnen das so gefällt, antworteten sie: "Weil die Zugriffszeiten so kurz sind!" Seitdem ist Schorsch`s Junior von Röcken überzeugt!

Gruss,
Ferdi