hallo Michael - hallo jedem anderen leser,
>Die Maßgewänder sind Relikte aus der Antike und waren den damals geläufigen Festgewändern der Männer entsprechend gestaltet.
Das ist mir durchaus bekannt
Insofern sind sie schon etwas museal.
Und gerade deshalb fragwürdig
Nun gibt es Leute, die sie gerne durch heutige Zivilkleidung ersetzen würden
...so wie mich z.b.
und Leute, die gerade durch diese Gewänder in eine feierliche, religiöse Stimmung versetzt werden
da gibt es m.e. eine menge anderer dinge, die weit besser dazu geeignet sind (richtige auswahl und vortragsweise z.b. von psalm und lesung - blumenschmuck der kirche - überhaupt deren architektonische und ausstattungsmäßige gestaltung - schöne orgelmusik gespielt von einem fähigen organisten auf einer guten orgel - feierlicher liturgiegesang, eine wirklich gehaltvolle und auf/erbauende ansprache etc. etc. p. p.)
und sie deshalb beibehalten wollen. Das II. vatikanum hat ja so manche liturgische Änderung gebracht, wobei am wichtigsten wohl der Wechsel von Latein zur jeweiligen Landessprache und der Haltung des Priesters bei der Eucharestie von früher dem Volk mit den Rücken zugewandt zu heute mit dem Gesicht zugewandt ist.
Über Veränderung in den Liturgiegeändern weiß ich jetzt ncihts.
auch die haben sich im laufe der jahrhunderte durchaus geändert - ich meine auch zuletzt im rahmen des vatII.
Jedenfalls hat diese Kleidung ja auch eine Farbsymbolik im Laufe des Kirchenjahres.
Das ist richtig, und die ist mir auch bekannt. Sie rechtfertigt aber trotzdem nicht diese etwas theaterartig wirkenden gewänder, denn <ol><li>ist schließlich auch altagskleidung gefärbt<li>könnte man das ja auch durch tücher/schärpen oder was auch immer lösen (warum nicht diese tücher irgendwo im kirchraum anbringen (ich bin weder priester noch theologe, so daß ich ich nicht sicher sagen kann, ob´s da net wieder irgendwas gibt - was wahrscheinlich aber auch wieder irgendwie an den haaren herbeigeführt und deshalb fragwürdig ist?)</ol>>Kleidung und Religion: ein komplexes Thema.
Im übrigen ist kleidung ja auch irgenwie fassade. Wäre es nicht gerade im gottesdienst wichtig, den waren menschen zu sehen / daß sich der mensch wie er ist, der gottheit genauso wie seinen mitmenschen öffnet?
Ist wohl doch ziemlich ketzerisch, aber die wahre kleidung für gottesdienste wäre m.e. sowohl für die zelebranten/meßdiener und sonstigen funktionsträger wie für die mitfeiernden gläubigen eigentlich das lichtkleid.
Bloß davon sind wir deshalb noch weit entfernt, da nacktheit von vielen mit sex in verbindung gebracht wird, und der hartnäckige nacktheitsentzug bei vielen möglicherweise sogar tatsächlich sexuelle reaktionen bewirken würde beim anblick nackter menschen in ungewohnter umgebung.
[quote]MrG
Michael[/quote]
neugierig frag: was ist MrG? Vielleicht "rockige"? - ich schicke Dir - und allen anderen lesern - fg und lg! Bin heute wieder mal behost (stretch)
Johannes