Re: Jeansrock von Takko, Öffentlichkeitsrock...

Lutz, Tuesday, 14.01.2003, 07:55 (vor 8487 Tagen) @ Thomas S

Hallo Thomas,

da du angibst, Kleider zu besitzen, die

die zum Ausgehen eher ungeeignet sind. Meine schöneren und festlicheren >Kleider sind mir für zu Hause zu schade.

... machst Du doch Unterschiede zwischen Ö-Rock/Kleid und Nicht-Ö-Rock /Kleid.
Die Gründe hierfür, oder überhaupt, das wir noch unterscheiden sind doch verschiedener Natur. Ich habe nun einmal Teile, bei welchen ich nie sagen würde, daß ich sie in der Öffentlichkeit als Männerbekleidung tragen würde. Aus heutiger Sicht und - ich gehe weiterdenkend davon aus- auch aus späterer Sicht.
Ob nun eigene Kleidung zu "schade" oder zu hochqualitativ für den alltäglichen Heimgebrauch ist, klassifiziert jeder für sich selbst.
Sicher will man(n) bestimmte schöne Klamotten durch häufiges Tragen ohne besondere Anlässe nicht "abdreschen" und aus dem Status von Etwas Besonderen heben.

Ich glaube, die Entscheidung, in Ö-und nicht Ö-Rock /Kleid zu unterteilen mag folgende Gründe haben:

1. Kleidung , welche in der Anschaffung sehr teuer war, hochwertige feine Stoffe besitzt und doch leicht beschädigt werden kann.

2. Kleidung, insbesondere Röcke , die nicht mehr das maskuline Männerrocktragen suggerieren, sondern eher die femine Richtung, welche man außerhhalb der WEohnung nicht zeigen will (ohne Bezug zu Schamgefühl)

3. Kleidung, deren Benutzung an besonderen Tagen und Anlässen genutzt wird, um deren "exklusiven" Charakter nicht zu zerstören.

4. Kleidung, die für den Alltagsgebrauch absolut unpraktisch wäre (Brautkleid mit langer Schleppe)

Liste bleibt natürlich fortsetzbar.

Daher wird immer eine Unterscheidung da sein. Das finde ich auch nicht sonderlich schlecht.


Soviel für heute. Viele Grüße

Lutz


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