wozu Männerröcke?

tom, Monday, 09.12.2002, 20:48 (vor 8522 Tagen)

Hallo,
ich lese einige entrüstete Postings, dass eine Kette sich weigert, Männerröcke anzubieten. Ich habe dazu folgende Frage: Was zeichnet einen Männerrock gegenüber einem Damenrock aus? Ist es wirklich notwendig, eigene Männerröcke anzubieten? Da ja nicht jeder Damenrock in pink mit Rüschen ist, sondern es viele "unisex" aussehende Röcke gibt (zB. Jeansröcke, Röcke im military look etc) ist es mE nicht notwendig, hier zu differenzieren. Also ich habe kein Problem, Röcke zu finden, die auch Männer tragen können. Auch meine Frau hat mir vor kurzem einen Rock bestellt, von dem sie meinte, den kann auch ein Mann tragen.
Viel eher habe ich das Problem, dass einem Mann in manchen Boutiquen die Anprobe verweigert wird (habe ich vor kurzem berichtet).
Grüße
tom

Re: falsch gelesen oder falsch beschrieben?

JürgenB, Monday, 09.12.2002, 21:23 (vor 8522 Tagen) @ tom

Hallo tom,

es ging explizit nicht um Herrenröcke! Bei der Aktion mit s.Oliver wurden Röcke aus der Damenabteilung in die Herrenabteilung gehängt und an männlichen Schaufensterpuppen ausgestellt.

Auf Deine Frage nach dem Unterschied zwischen Damen- und Herrenrock:

Herrenröcke sind höchst selten zu finden, Auswahl gibt es demzufolge sowieso nicht, sie sind meist von miserabler Qualität, man versucht sie zu überteuerten Preisen ohne jegliche Unterstützung an den Mann zu bringen (heißt im Klartext: sie hängen entweder in der hintersten Ecke oder in der Damenabteilung und die Verkäuferinnen wissen nichts von deren Existenz).

Damenröcke gibt es in allen Formen, Farben, Materialien, Längen, Qualitäten, ... so daß tatsächlich jeder Mann den Rock finden kann der zu ihm paßt; und all das noch zu weitaus angemesseneren Preisen. Er muß nur mal über den Tellerrand schauen!

Gruß
JürgenB

Re: wozu Männerröcke?

Ferdi, Monday, 09.12.2002, 21:53 (vor 8522 Tagen) @ tom

Hallo Tom!

Jürgen hat es ja schon geschrieben, der Rock ist von Natur aus ein Kleidungsstück geeignet für beide Geschlechter. Bei der Aktion im September ging es darum, bei den zufällig vorbeikommenden Kunden Interesse am Rock zu wecken, durch Augenschein. Das ist uns ja auch ganz gut gelungen, denn noch Wochen danach tauchten Männer auf und fragten nach einem Rock. Es ging einfach nur darum, den Männern die Hemmschwelle zu nehmen, nach einem Rock zu fragen und vielleicht auch mal einen anzuprobieren.

Viele Grüsse,
Ferdi

Re: wozu Männerröcke?

tom, Monday, 09.12.2002, 22:19 (vor 8522 Tagen) @ tom

Dann sind wir ja einer Meinung! Die Überschrift "Männerröcke bei s'O..." habe ich dann wohl falsch verstanden!

Grüße
tom

Re: wozu Männerröcke?

Miguelito, Tuesday, 10.12.2002, 11:35 (vor 8521 Tagen) @ tom

Hallo Miteinander,

wozu soll man eigens Männerröcke anbieten, wenn es doch sehr viel Auswahl in den Damenabteilungen der Kaufhäuser gibt? Hier sind meine Gedanken dazu.
Männerröcke sind für den männlichen Körper zugeschnitten. Ob jetzt Schlitz vorne nach rechts oder links kann egal sein. Aber der Hauptunterschied ist das Verhältnis Hüfte - Taille. Das ist bei Männerröcken nämlich nicht so groß wie bei Damenröcken. Wenn wir Damenröcke tragen, sitzen die einfach schlecht. Das merkt man - und frau erst recht. Ich weiß, einige von euch werden protestieren und sagen 'Ich trage schon seit Jahren Röcke aus Damenabteilungen und die sitzen mir gut...'
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass bei Damenröcken die Taille entweder zu eng ist oder die Hüfte zu weit. Beides sieht nicht sehr gut aus.
Ich möchte gerne gut sitzende und elegante Männerröcke tragen. Ich finde, wenn ich sie mit Kleidungsstücken kombiniere, die in Stoff, Farbe und Stil dazu passen, dann gibt das ein stimmiges Bild. Und dann bringt, glaube ich auch Akzeptanz.

Viele Grüße

Michael

Re: wozu Männerröcke?

Marc, Tuesday, 10.12.2002, 11:53 (vor 8521 Tagen) @ Miguelito

Aber der Hauptunterschied ist das Verhältnis Hüfte - Taille. Das ist bei
Männerröcken nämlich nicht so groß wie bei Damenröcken.

Hallo Michael,

es gibt aber auch in den Schnitten der Damenröcke und Damenhosen reichlich
Unterschiede, so dass man(n) mit ein bisschen Suchen und Anprobieren immer
etwas gut Sitzendes finden kann. Die Damen haben schliesslich auch nicht
alle das gleiche Hüfte-Taille-Verhältnis, und dementsprechend gibt es die
eher geraden und die eher taillierten Schnitte.

Gruß,

Marc

Re: wozu Männerröcke?

Johannes, Tuesday, 10.12.2002, 15:31 (vor 8521 Tagen) @ Marc

>> Aber der Hauptunterschied ist das Verhältnis Hüfte - Taille. Das ist bei
[quote][quote]Männerröcken nämlich nicht so groß wie bei Damenröcken.[/quote][/quote]
[quote]Hallo Michael,
es gibt aber auch in den Schnitten der Damenröcke und Damenhosen reichlich
Unterschiede, so dass man(n) mit ein bisschen Suchen und Anprobieren immer
etwas gut Sitzendes finden kann. Die Damen haben schliesslich auch nicht
alle das gleiche Hüfte-Taille-Verhältnis, und dementsprechend gibt es die
eher geraden und die eher taillierten Schnitte.
Gruß,
Marc[/quote]

wie wär´s denn mit einer kompromiß-lösung: Nur bestimmte röcke werden als unisex-röcke deklariert. Das wären dann röcke, <ul><li>die ein eher für männer günstiges hüfte/taille-verhältnis aufweisen<li>die keine nach derzeitigen bekleidungsvorstellungen zu weiblichen details wie z.b. rüschen oder asymmetrie, bestimmte farben/muster etc. aufweisen (langfristig sollten wir uns m.e. aber von der kategorisierung zw. männlich/weiblich anhand solcher dinge - also details, applikationen, farben, muster, stoff - trennen, denn schaut man mal einfach in andere epochen - z.b. 18. jh, dann wird man sehr schnell sehen, daß auch solche kategorisierungen keine naturgesetze sind)</ul>

Johannes

Re: wozu deklarieren?

Marc, Tuesday, 10.12.2002, 16:20 (vor 8521 Tagen) @ Johannes

wie wär´s denn mit einer kompromiß-lösung: Nur bestimmte röcke werden als
unisex-röcke deklariert.

Hallo Johannes,

wer deklariert denn bitteschön wo wann Röcke? Das klingt ja fast, als ginge
demnächst eine Männerrock-Taskforce durch die Läden und schösse an die
"geeigneten" Röcke das Label "Unisex". *ggg* Ich wollte mich nicht für eine
wie auch immer geartete Deklarierung aussprechen, sondern nur darauf hinweisen,
dass nicht alle Damenkleidungsstücke nach den gleichen Proportionen geschnitten
sind.

langfristig sollten wir uns m.e. aber von der kategorisierung
zw. männlich/weiblich anhand solcher dinge - also details, applikationen,
farben, muster, stoff - trennen, denn schaut man mal einfach in andere
epochen - z.b. 18. jh, dann wird man sehr schnell sehen, daß auch solche
kategorisierungen keine naturgesetze sind

Das sehe ich nicht als langfristiges, sondern als kurzfristiges Ziel, bzw.
als eines, das ich für mich schon lange umgesetzt hatte, bevor ich auch nur
daran dachte, Röcke zu tragen.

Re: TaskForce? Klasse Idee :-)

JürgenB, Tuesday, 10.12.2002, 18:51 (vor 8521 Tagen) @ Marc

...Das klingt ja fast, als ginge demnächst eine Männerrock-Taskforce durch die Läden und schösse an die "geeigneten" Röcke das Label "Unisex". *ggg*

Hallo Marc,

die Idee gefällt mir! Allerdings wäre ich wahrscheinlich "nicht geeignet" für diese TaskForce, da nach meinem Besuch an jedem Rock das Label "Unisex" hinge![image]

Gruß
JürgenB

TaskForce - aber gern !

Hes, Tuesday, 10.12.2002, 20:11 (vor 8521 Tagen) @ JürgenB

Da ich diese ganze Rockgeschichte vorallem als Ergebnis der Erziehung sehe, hätte ich auch gerne eine Tasc Force, die bitte folgende Sachen als Unisex Artikel deklariert:

<ul>
<li>Lego</li>
<li>Fisher Technik</li>
<li>Hosen, ja Hosen! Denn kleine Mädchen werden schon in jüngstem Jahren dazu gezwungen, süße knuddel-wuddel-ach-wie-niedlich-Kleider zu tragen, die sie zum Ausstellungsstück ohne weitere Möglichkeiten machen. Buddeln im Sandkasten? Doch nicht mit dem schönen, neuen Kleid!</li>
</ul>

Hes

Re: TaskForce - aber gern !

Dieter, Tuesday, 10.12.2002, 21:19 (vor 8521 Tagen) @ Hes

Da ich diese ganze Rockgeschichte vorallem als Ergebnis der Erziehung sehe, hätte ich auch gerne eine Tasc Force, die bitte folgende Sachen als Unisex Artikel deklariert:
<ul>
<li>Lego</li>
<li>Fisher Technik</li>
<li>Hosen, ja Hosen! Denn kleine Mädchen werden schon in jüngstem Jahren dazu gezwungen, süße knuddel-wuddel-ach-wie-niedlich-Kleider zu tragen, die sie zum Ausstellungsstück ohne weitere Möglichkeiten machen. Buddeln im Sandkasten? Doch nicht mit dem schönen, neuen Kleid!</li>
</ul>
Hes

Unsere Tochter (5) liebt Lego UND Kleider. Sie mag keine Hosen, selbst bei dieser Kälte gibt es jeden morgen lange Diskussionen über die passende Kleidung! Und sie buddelt im Kleid im Sandkasten, klettert herum und sitzt nicht brav in der Ecke, denn sie ist ein richtiger kleiner Rabauke. Das Kleid ist halt jeden Abend reif für die Wäsche, wie es eine Hose auch wäre. Sie ist allerdings eine Exotin, alle anderen Mädchen im Kindergarten tragen natürlich(?) Hosen! Kann es sein, daß Du Deine Eindrücke über Eltern und die Kinderwelt aus alten Büchern und Filmen her hast?

Gruß

Dieter

Mit 25 schon von gestern?

Hes, Tuesday, 10.12.2002, 22:08 (vor 8521 Tagen) @ Dieter

Unsere Tochter (5) liebt Lego UND Kleider. Sie mag keine Hosen, selbst bei dieser Kälte gibt es jeden morgen lange Diskussionen über die passende Kleidung! Und sie buddelt im Kleid im Sandkasten, klettert herum und sitzt nicht brav in der Ecke, denn sie ist ein richtiger kleiner Rabauke. Das Kleid ist halt jeden Abend reif für die Wäsche, wie es eine Hose auch wäre. Sie ist allerdings eine Exotin, alle anderen Mädchen im Kindergarten tragen natürlich(?) Hosen! Kann es sein, daß Du Deine Eindrücke über Eltern und die Kinderwelt aus alten Büchern und Filmen her hast?

Ich muß Dich leider enttäuschen, diese Erfahrungen stammen direkt aus meinem familiären Umfeld. Meine Nichte, inzwischen 11 Jahre alt, hat mit 6 schon ihr erstes Nagelstudio bekommen und kennt nichts außer Tanzen, Musik und Klamotten. Für 11 Jahre ist das vielleicht ganz okay, das war aber mit 6 Jahren nicht anders. Aufgrund ihres starken Klamottenbewußtseins, hat sie sich nie dreckig gemacht, sondern immer nur nett ausgesehen, und mit 10 Jahren praktisch ihr erste Diät begonnen: "Ich darf noch ein Stück Kuchen, weil, ich hab' heute noch nichts gegessen." Seit frühster Jugend wollte meine Nichte eigentlich nur eins: Wie die Erwachsenen sein. Noch heute hat sie nur wenig Interesse, mit Gleichaltrigen zu spielen.

Aus meiner Sicht findet zur Zeit in meinem Umfeld ein massiver Werteverfall statt, weil es nicht mehr darum geht, wer du bist*, sondern nur darum, was du trägst. Womit wir wieder beim Thema wären
*Was Du denkst*Was Du kannst*Je nach Philosophieschule, darf hier gern das entsprechende eingesetzt werden.

Phantasie und Werte, wozu denn? Kann man ja nicht anziehen! Ich habe das Gefühl, die "Zicken" von morgen sind hausgemacht. Oder ist das Wort "hausgemacht" so politisch, daß ich schon wieder bedroht bin, off topic zu werden *gg*?

Das ich hier das Kleid als Beispiel genommen habe, geht mehr auf mich selbst zurück. Kleider und Röcke waren mir immer ein Greul. Man mußte die Beine immer hübsch zusammenkneifen, Blüschen tragen *grusel* etc. Mit diesem Zierrat konnte ich nichts anfangen, war mir immer zu unpraktisch. Ich kam mir ständig verkleidet vor. Ich hätte gern das Recht gehabt, eine Hose zu tragen! Mit 25 Jahren habe ich aber nicht das Gefühl, meine Eindrücke stammten aus alten Büchern *hüstel*!

Heute trage ich einmal im Jahr freiwillig Kleid: auf dem Mittelaltermarkt. Selbstgenäht aus Samt und Satin mit entsprechender Haube oder ähnlichem, eine Wonne und ein Auftritt. Am Abend bin ich aber auch wieder froh, wenn ich aus dem Ding raus bin.

Wie dem auch sein, auch heute habe ich das Gefühl, daß Mädchen vermittelt wird, nur in Kleid und Rock seien sie wirklich feminin und schön anzuschauen. Wir können ja gern mal in der Disco auszählen, wieviele Mädels im Rock, Kleid oder Hose unterwegs sind. Ich wette, die meisten setzen auf Rock oder Kleid zum Männerfang. Der Trend wird aus meiner Sicht höchstens ein wenig vom Bauchnabelfreien Outfit abgelöst. Was mich interessiert ist also die Frage: Tragen die Frauen Rock / Kleid, weil man ihnen vermittelt hat (Eltern), daß sie darin süß aussehen oder weil sie selbst sehen / erfahren, daß Männer auf Röcke stärker reagieren (Erfahrungswert)? Tun sie das denn?

Grüßerle - Hes - lasse mich gern erleuchten

Re: Erklärungsbedarf

Ferdi, Tuesday, 10.12.2002, 23:35 (vor 8521 Tagen) @ Hes

Hallo Hes!

Ich muss mal mit `ner dummen Frage kommen.

Das ich hier das Kleid als Beispiel genommen habe, geht mehr auf mich selbst zurück. Kleider und Röcke waren mir immer ein Greul. Man mußte die Beine immer hübsch zusammenkneifen, Blüschen tragen *grusel* etc. Mit diesem Zierrat konnte ich nichts anfangen, war mir immer zu unpraktisch. Ich kam mir ständig verkleidet vor. Ich hätte gern das Recht gehabt, eine Hose zu tragen!

Bist Du m oder w?

Gruss,
Ferdi

Re: Die Frage habe ich mir auch gerade gestellt. (o.T.)

Collantix, Tuesday, 10.12.2002, 23:49 (vor 8521 Tagen) @ Ferdi

- kein Text -

Was bin ich ?

Hes, Wednesday, 11.12.2002, 00:57 (vor 8521 Tagen) @ Ferdi

Bist Du m oder w?

Hm, die Frage ist nicht leicht zu beantworten, die Meinungen gehen da doch sehr auseinander. Woran möchtest Du es denn gerne festmachen?

Also, ich kann im Stehen und im Sitzen pinkeln. Ich stehe auf Science Fiction, Mischungen aus Heavy Metal mit mittelalterlicher Musik und interessiere mich für Politik. Wenn man mich auf ein Bier einlädt, bestelle ich einen Tequila, weil mir Bier nicht schmeckt. Fußball kann ich nicht leiden, sehe mir aber alle Jahre mal ein Snookerspiel in der Glotze an.

Moment mal, was mache ich hier eigentlich? - eine Frage nach meinem Geschlecht ist ja völlig off topic, laß uns also lieber wieder über Röcke reden *ggg*.

Hes [image]

die Lösung

Hes, Wednesday, 11.12.2002, 12:22 (vor 8520 Tagen) @ Ferdi

Hallo Ferdi und Collantix,

jetzt mal endlich die Auflösung. Ja, ich bin der Feind *lach*! Weiblich, bekennende 2 Röhrenträgerin und Rockhasserin, was mich betrifft. An meinem Zuckerstück liiiiiiebe ich aber die Röcke und ich gebe es auch zu, durchaus aus sexuellen Gründen *unschudig pfeif*. Wenn man in so einen Wickelrock seitlich so ganz dreist die Hand reinschlängeln lassen kann oder bei einem kurzen Röckchen von unten in die Pobacken kneifen kann, ist das schon ausgesprochen lecker. Auch in der gesamt Optik finde ich die Röcke an meinem Liebsten außerordentlich entzückend und überhaupt nicht weibisch, oder wie auch immer man das nennen sollte. Ganz im Gegenteil, es unterstreicht aus meiner Sicht sogar seine Männlichkeit und man kann ihm dann auch viel netter über das kleine Bäuchlein streicheln. Mir persönlich fällt es außerdem kaum auf, wenn er einen Rock trägt, weil er seine Röcke ganz natürlich trägt und sie einfach in sein Outfit integriert. Wenn das Outfit aus einem Guß ist, wird der Rock zum Normalsten der Welt. Liegt vielleicht daran, daß dann in der gesamten Zusammenstellung, der Rock keine Sonderolle einnimmt, außer durch seinen Schnitt.

Hes [image]

Re: herzlich willkommen!

Ferdi, Wednesday, 11.12.2002, 13:08 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Hallo Hes!

jetzt mal endlich die Auflösung. Ja, ich bin der Feind *lach*! Weiblich, bekennende 2 Röhrenträgerin und Rockhasserin, was mich betrifft.

Neeeeiiin, Du bist kein Feind! Du bist herzlich willkommen hier!

Wenn man in so einen Wickelrock seitlich so ganz dreist die Hand reinschlängeln lassen kann oder bei einem kurzen Röckchen von unten in die Pobacken kneifen kann, ist das schon ausgesprochen lecker.

Wem sagst Du das, ich kenne das!

<center>[image]</center>
Das hat eine Nachbarin von mir im Treppenhaus aufgenommen, nachdem ich ihre Digicam zum Funktionieren gebracht hatte. Du siehst, kurze Röcke erwecken die weibliche Neugier. Und ich habe dadurch auch schon etliche sehr leckere Erlebnisse gehabt, wobei so ein kurzer Faltenrock die ganze Sache ungemein erleichtert.

Mir persönlich fällt es außerdem kaum auf, wenn er einen Rock trägt, weil er seine Röcke ganz natürlich trägt und sie einfach in sein Outfit integriert.

Das ist das Allerwichtigste daran. Der Rock ist auch für Männer ein absolut natürliches und selbstverständliches Kleidungsstück. Offenbar steht Dein Liebster ebenso innerlich und fest dazu wie ich. Ich trage übrigens seit fast zwei Jahren ausschliesslich Röcke, auch durchweg bei der Arbeit, und alle Welt hat sich längst daran gewöhnt. Ich bin ebenso ein Hosenhasser wie Du Rockhasserin. (Smeargol, das ist jetzt ausdrücklich nicht gegen Dich oder andere Hosenträger gerichtet).

Würde mich jetzt interessieren, ob Du Deinen Partner schon mit Röcken kennengelernt hast oder ob er erst später in die Röcke gekommen ist.

Wären doch alle Frauen so wie Du, dann hätten viele Männer ein gewaltiges Problem weniger.

Viele Grüsse,
Ferdi

Re: Mit 25 schon von gestern?

Dieter, Wednesday, 11.12.2002, 06:10 (vor 8520 Tagen) @ Hes

All das kann ich aus meinem Umfeld heraus so nicht bestätigen, wir leben wohl in verschiedenen Welten.

Gruß

Dieter

Re: Mit 25 schon von gestern?

heinz, Wednesday, 11.12.2002, 06:44 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Unsere Tochter (5) liebt Lego UND Kleider. Sie mag keine Hosen, selbst bei dieser Kälte gibt es jeden morgen lange Diskussionen über die passende Kleidung! Und sie buddelt im Kleid im Sandkasten, klettert herum und sitzt nicht brav in der Ecke, denn sie ist ein richtiger kleiner Rabauke. Das Kleid ist halt jeden Abend reif für die Wäsche, wie es eine Hose auch wäre. Sie ist allerdings eine Exotin, alle anderen Mädchen im Kindergarten tragen natürlich(?) Hosen! Kann es sein, daß Du Deine Eindrücke über Eltern und die Kinderwelt aus alten Büchern und Filmen her hast?
Ich muß Dich leider enttäuschen, diese Erfahrungen stammen direkt aus meinem familiären Umfeld. Meine Nichte, inzwischen 11 Jahre alt, hat mit 6 schon ihr erstes Nagelstudio bekommen und kennt nichts außer Tanzen, Musik und Klamotten. Für 11 Jahre ist das vielleicht ganz okay, das war aber mit 6 Jahren nicht anders. Aufgrund ihres starken Klamottenbewußtseins, hat sie sich nie dreckig gemacht, sondern immer nur nett ausgesehen, und mit 10 Jahren praktisch ihr erste Diät begonnen: "Ich darf noch ein Stück Kuchen, weil, ich hab' heute noch nichts gegessen." Seit frühster Jugend wollte meine Nichte eigentlich nur eins: Wie die Erwachsenen sein. Noch heute hat sie nur wenig Interesse, mit Gleichaltrigen zu spielen.
Aus meiner Sicht findet zur Zeit in meinem Umfeld ein massiver Werteverfall statt, weil es nicht mehr darum geht, wer du bist*, sondern nur darum, was du trägst. Womit wir wieder beim Thema wären>*Was Du denkst>*Was Du kannst>*Je nach Philosophieschule, darf hier gern das entsprechende eingesetzt werden.
Phantasie und Werte, wozu denn? Kann man ja nicht anziehen! Ich habe das Gefühl, die "Zicken" von morgen sind hausgemacht. Oder ist das Wort "hausgemacht" so politisch, daß ich schon wieder bedroht bin, off topic zu werden *gg*?
Das ich hier das Kleid als Beispiel genommen habe, geht mehr auf mich selbst zurück. Kleider und Röcke waren mir immer ein Greul. Man mußte die Beine immer hübsch zusammenkneifen, Blüschen tragen *grusel* etc. Mit diesem Zierrat konnte ich nichts anfangen, war mir immer zu unpraktisch. Ich kam mir ständig verkleidet vor. Ich hätte gern das Recht gehabt, eine Hose zu tragen! Mit 25 Jahren habe ich aber nicht das Gefühl, meine Eindrücke stammten aus alten Büchern *hüstel*!
Heute trage ich einmal im Jahr freiwillig Kleid: auf dem Mittelaltermarkt. Selbstgenäht aus Samt und Satin mit entsprechender Haube oder ähnlichem, eine Wonne und ein Auftritt. Am Abend bin ich aber auch wieder froh, wenn ich aus dem Ding raus bin.
Wie dem auch sein, auch heute habe ich das Gefühl, daß Mädchen vermittelt wird, nur in Kleid und Rock seien sie wirklich feminin und schön anzuschauen. Wir können ja gern mal in der Disco auszählen, wieviele Mädels im Rock, Kleid oder Hose unterwegs sind. Ich wette, die meisten setzen auf Rock oder Kleid zum Männerfang. Der Trend wird aus meiner Sicht höchstens ein wenig vom Bauchnabelfreien Outfit abgelöst. Was mich interessiert ist also die Frage: Tragen die Frauen Rock / Kleid, weil man ihnen vermittelt hat (Eltern), daß sie darin süß aussehen oder weil sie selbst sehen / erfahren, daß Männer auf Röcke stärker reagieren (Erfahrungswert)? Tun sie das denn?
Grüßerle - Hes - lasse mich gern erleuchten


Hallo Hes
All das kann ich von unserer Seite her auch nicht bestätigen. Bei uns laufen die Mädchen in den vergammeltsten Jeanshosen umher. Dazu Buffaloschuhe usw. Pullover wie die Knaben, Taschen wie die Knaben.

Das ist übrigens auch mit ein Grund, dass ich mich von dieser Standard-Uniformisiereung löse und hauptsächlich Röcke trage. Auch Hemden mit Rüschen, Spitzen und ausgefallennen Mustern sind in meinem Sortiment. Schuhe habe ich auch nicht die "Gewöhnlichsten". Hosen trage ich eigentlich nur noch zum Teil bei der Arbeit und wenn, dann sind es exklusive, relativ teure Damenhosen, die im Schnitt eben auch stimmen! Die "Pfluderhosen" aus der Herrenecke kommen gar nicht mehr in mein Blickfeld, da ich schon seit einigen Jahren nicht mehr so richtig in der Herrenabteilung war!(Höchstens für Oberbekleidung, den Rest können die sich an den Nagel hängen!)
Und ich muss sagen: Ich fühle mich damit oder darin sehr sehr wohl und glücklich! Gut, ich bin auch nicht mehr im Sandkasten ;-).

Gruss
heinz

Re: Mit 25 schon von gestern?

Marc, Wednesday, 11.12.2002, 14:21 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Hallo zusammen,

irgendwie hat diese Diskussion meine eigenen Erinnerungen an die Kindheit
geweckt. Da gibt es zum Thema Kleidung nämlich auch ein paar Dinge zu erzählen.

Generell möchte ich sagen, dass Kinder natürlich nicht nur von ihrer Familie
geprägt werden, sondern vom gesamten Umfeld. Und da können dann Prägungen
auftauchen, die eben so ganz anders sind als die von den Eltern intendierten.

Was die Spielzeuge meiner Kindheit angeht, da hat meine Mutter immer versucht,
mir nicht nur technisches Spielzeug nahezubringen (was ich liebte - angefangen
von Lego als kleines Kind über Fischer-Technik, Carrera-Bahn etc. zum eigenen
Heimcomputer mit 12), sondern auch Puppen. Ich habe keine "aktiven" Erinnerungen
daran, ich muß also wohl noch recht klein gewesen sein, aber ich weiss, dass
mir meine Mutter einmal eina Puppe geschenkt hat. Und dass ich sie nicht wollte,
bzw. nicht damit gespielt habe. Warum, weiss ich natürlich auch nicht mehr.
Allerdings hatte ich eine recht große Menge an Stoffhasen, mit denen ich
sehr viel gespielt habe.

Was Kleidung angeht, so erinnere ich mich daran, in der ersten Klasse für
den Sport Schläppchen bekommen zu haben. Allerdings lästerten die Mitschüler
bald, das seien ja Mädchenschuhe, worauf ich sie dann auch nicht mehr wollte
und solange genörgelt habe, bis ich andere bekam. (Zur Orientierung: ich wurde
1977 eingeschult.)

Und schließlich hatte meine Mutter mich auch immer schon dazu ermutigt,
doch mal einen Rock zu tragen. Ich glaube, es begann schon im Kindesalter;
das weiß ich aber nicht mehr so genau. Zur Teenagerzeit tat sie es auf jeden
Fall. Damals gab es ja auch die ersten Männerröcke von Gaultier. Aber auch
das habe ich damals weit von mir gewiesen.

Es ist ihr also trotz redlichen Bemühens nicht gelungen, mich sozusagen
"unisex" aufwachsen zu lassen. Wobei man an meiner jetzigen Garderobe und
Einstellung ja merkt, dass das nichts heißen muss.

Gruß,

Marc

Röcke und Kleider bei Frauen

Miguelito, Wednesday, 11.12.2002, 15:28 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Hallo Hes,

du magst, wie es scheinst Hosen sehr gerne, und bist damit in bester Gesellschaft. So wie ich festgestellt habe, tragen etwa 90 Prozent aller Frauen
Hosen. Schade. Ich finde Röcke sehen bei Frauen einfach besser aus. Aber das ist meine persönliche Meinung. Die Frauen sollen anziehen, wonach ihnen ist und worin sie sich wohlfühlen. Die Männer natürlich auch.
Ich habe eine Bekannte mal gefragt, warum sie lieber Hosen trägt, und sie hat mir gesagt, dass
- Hosen bequemer sind,
- sie dazu keine Strumpfhosen anziehen muss
- sie sich besser bewegen kann,
- Hosen besser zu anderen Kleindungstücken zu kombinieren sind.

Nun das selbe könnte ich von Röcken auch sagen. Wie gesagt, ich würde mich sehr freuen, wenn mehr Frauen Röcke tragen würden, aber nicht nur Frauen. Aber das ist wie gesagt meine persönliche Meinung.

Viele Grüße aus Kleinsibirien (München)

Michael

Unsere Tochter (5) liebt Lego UND Kleider. Sie mag keine Hosen, selbst bei dieser Kälte gibt es jeden morgen lange Diskussionen über die passende Kleidung! Und sie buddelt im Kleid im Sandkasten, klettert herum und sitzt nicht brav in der Ecke, denn sie ist ein richtiger kleiner Rabauke. Das Kleid ist halt jeden Abend reif für die Wäsche, wie es eine Hose auch wäre. Sie ist allerdings eine Exotin, alle anderen Mädchen im Kindergarten tragen natürlich(?) Hosen! Kann es sein, daß Du Deine Eindrücke über Eltern und die Kinderwelt aus alten Büchern und Filmen her hast?
Ich muß Dich leider enttäuschen, diese Erfahrungen stammen direkt aus meinem familiären Umfeld. Meine Nichte, inzwischen 11 Jahre alt, hat mit 6 schon ihr erstes Nagelstudio bekommen und kennt nichts außer Tanzen, Musik und Klamotten. Für 11 Jahre ist das vielleicht ganz okay, das war aber mit 6 Jahren nicht anders. Aufgrund ihres starken Klamottenbewußtseins, hat sie sich nie dreckig gemacht, sondern immer nur nett ausgesehen, und mit 10 Jahren praktisch ihr erste Diät begonnen: "Ich darf noch ein Stück Kuchen, weil, ich hab' heute noch nichts gegessen." Seit frühster Jugend wollte meine Nichte eigentlich nur eins: Wie die Erwachsenen sein. Noch heute hat sie nur wenig Interesse, mit Gleichaltrigen zu spielen.
Aus meiner Sicht findet zur Zeit in meinem Umfeld ein massiver Werteverfall statt, weil es nicht mehr darum geht, wer du bist*, sondern nur darum, was du trägst. Womit wir wieder beim Thema wären>*Was Du denkst>*Was Du kannst>*Je nach Philosophieschule, darf hier gern das entsprechende eingesetzt werden.
Phantasie und Werte, wozu denn? Kann man ja nicht anziehen! Ich habe das Gefühl, die "Zicken" von morgen sind hausgemacht. Oder ist das Wort "hausgemacht" so politisch, daß ich schon wieder bedroht bin, off topic zu werden *gg*?
Das ich hier das Kleid als Beispiel genommen habe, geht mehr auf mich selbst zurück. Kleider und Röcke waren mir immer ein Greul. Man mußte die Beine immer hübsch zusammenkneifen, Blüschen tragen *grusel* etc. Mit diesem Zierrat konnte ich nichts anfangen, war mir immer zu unpraktisch. Ich kam mir ständig verkleidet vor. Ich hätte gern das Recht gehabt, eine Hose zu tragen! Mit 25 Jahren habe ich aber nicht das Gefühl, meine Eindrücke stammten aus alten Büchern *hüstel*!
Heute trage ich einmal im Jahr freiwillig Kleid: auf dem Mittelaltermarkt. Selbstgenäht aus Samt und Satin mit entsprechender Haube oder ähnlichem, eine Wonne und ein Auftritt. Am Abend bin ich aber auch wieder froh, wenn ich aus dem Ding raus bin.
Wie dem auch sein, auch heute habe ich das Gefühl, daß Mädchen vermittelt wird, nur in Kleid und Rock seien sie wirklich feminin und schön anzuschauen. Wir können ja gern mal in der Disco auszählen, wieviele Mädels im Rock, Kleid oder Hose unterwegs sind. Ich wette, die meisten setzen auf Rock oder Kleid zum Männerfang. Der Trend wird aus meiner Sicht höchstens ein wenig vom Bauchnabelfreien Outfit abgelöst. Was mich interessiert ist also die Frage: Tragen die Frauen Rock / Kleid, weil man ihnen vermittelt hat (Eltern), daß sie darin süß aussehen oder weil sie selbst sehen / erfahren, daß Männer auf Röcke stärker reagieren (Erfahrungswert)? Tun sie das denn?
Grüßerle - Hes - lasse mich gern erleuchten

Aber bitte bei anderen Frauen

Hes, Wednesday, 11.12.2002, 18:28 (vor 8520 Tagen) @ Miguelito

Hi Miguelito,

ich kann den Aussagen Deiner Freundin nur zustimmen.

<ul>
<li>Hosen sind aus meiner Sicht bequemer, weil sie mir nicht eine bestimmte Gangart etc. aufnötigen. Ich zum Beispiel laufe nicht gerade erhaben und sitze gern breitbeinig, da wirkt ein Rock nicht wirklich edel *räusper*.</li>
<li>Daß ich unter Hosen keine Strumpfhosen tragen muß, begrüße ich doch sehr. Die Dinger sitzen bei mir nie an der richtigen Stelle und haben gleich nach dem ersten Mal Tragen eine Laufmasche.[/i]
</ul>

Nun das selbe könnte ich von Röcken auch sagen.

Wenn Du das kannst, ließe ich mich glatt zu einem Rock überreden, aber das glaube ich Dir nicht recht. Im übrigen hat Gott mich doch mit ein paar Extra-Pfund-Weiblichkeit ausgestattet, so daß bei mir Röcke weniger die schönen Beine und mehr den Bauch betonen. Wenn ich früher auf der Bühne stand, hab' ich diesen Effekt gern mal ausgenutzt, aber in freier Wildbahn weiß ich ihn nicht besonders zu schätzen. Wenn der s.g. "Gänsebauch" wieder in Mode käme *lach*
Nun ja, Kleid mit einem ablenkenden, riesigen Hut (Hörnerhaube oder mittelalterliche Henin) als Verkelidung auf dem Mittelaltermarkt, okay, aber sonst..?

Hes [image]

Re: Aber bitte bei anderen Frauen

Ferdi, Wednesday, 11.12.2002, 18:41 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Hallo Hes,

Du schreibst, Du wärst auf mittelalterlichen Märkten aktiv. Bist Du auch auf dem Siegburger Mittelaltermarkt? Geht noch bis Weihnachten. Und kennst Du zufällig die "Filia erata", oder bist Du etwa eine von ihnen? Die treten nämlich auch in solchen mittelalterlichen Verkleidungen auf, wie Du sie beschrieben hast.

Gruss,
Ferdi

Bin eher nördlich

Hes, Wednesday, 11.12.2002, 19:33 (vor 8520 Tagen) @ Ferdi

Hallo Ferdi,

da ich kein Auto habe, bin ich örtlich ein bißchen auf den Nordosten festgelegt. Daher bin ich eher zu Ostern auf Burg Raben zum Beispiel. Ich bin allerdings kein aktives Mitglied der Gemeinschaft der Raben. Die "Filia erata" kenn ich leider nicht, mir sind eher Spilwut, Kramerzunft und Kurzweyl und In Extremo Begriffe. Ich besuche die Feste zur Zeit lediglich in Ambientekleidung und habe früher auch hin und wieder für andere Personen Gewandungen genäht, die ihre Sachen doch nicht ganz von der Stange kaufen können, was bei mittelalterlicher Kleidung sowieso schon schwierig ist.

Wenn es ein Kleidungsstück gibt, daß bei mir Kultstatus genießt, dann ist es eher der Hut. Gerade bei mittelalterlicher Gewandung kann man gern bei Zierrat am Kleid sparen, wenn nur der Hut so ein richtiger "Bringer" ist.

Aber Dein Posting macht mir klar, wie ich doch meine Projekte von früher vermissse. Bin wohl doch ein Teamtierchen. Das kann das Basteln an einer Webseite nicht wirklich ersetzen. Vielleicht sollte ich mir doch wieder einen aktiven Bereich suchen *überleg*.

Hes

Re: Auch Nordlicht..

KtV, Thursday, 12.12.2002, 00:35 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Moin Hes,

die norddeutsche MA-Szene ist nicht unbekannt
Leider spielen sich die meisten Events im Süden ab
Gruß

KtV, der sich auch vorzüglich gewandet auf norddeutschen MA-Events herumtreibt..

Kannst Du denn wenigstens...

Hes, Thursday, 12.12.2002, 00:53 (vor 8520 Tagen) @ KtV

Die Küste sehen? Ich find' es immer ein bißchen garstig, nicht recht vom "Wärmespeicher Wasser" der Küste profitieren zu können, mich aber auch gleichzeitig nicht von ein paar Hügelchen gegen zu harte Kälte schützen lassen zu können. Wohne wohl etwas unentschieden *bibber*, da tröstet und wärmt nur noch das Stadtklima *schnatter*.

Na dann mal hsuch, husch in die Federn. Hast Du denn auch ein Nachthemd oder ein [image] Pyjama-Röckchen?

Hes

Re: Nööö.... Genügt, wenn Nordier die Kühlschranktür offen lassen...

KtV, Thursday, 12.12.2002, 01:46 (vor 8520 Tagen) @ Hes

Moin Hes,

der Norden wird halt global per Fischköpp definiert; gilt auch für die, die den Mittellandkanal als Demarkationslinie beanspruchen
Deshalb kann ich keine Küste sehen... [image]

>Wohne wohl etwas unentschieden *bibber*, da tröstet und wärmt nur noch das Stadtklima *schnatter*.

Mußt du dich mit meiner Holden zusammentun... Die schnattert auch, wenn das Thermometer unter 0°C ist... [image]

>Hast Du denn auch ein Nachthemd

Logisch.
Gruß

KtV

*grummel*

Hes, Thursday, 12.12.2002, 00:56 (vor 8520 Tagen) @ KtV

Wenn ich diese Waden in den Schnürstiefeln sehe, muß ich doch mal wieder neidvoll gestehen: Männer haben die schöneren Waden.

Hes

Re: Aber bitte bei anderen Frauen

Miguelito, Sunday, 15.12.2002, 13:09 (vor 8516 Tagen) @ Hes

Hallo Hes,

Hi Miguelito,
ich kann den Aussagen Deiner Freundin nur zustimmen.

Naja, ich finde Jeansröcke und schwarze Röcke sowieso lassen sich zu sehr vielen Kleidungsstücken kombinieren. Auch passt nicht jede Hose zu jedem Oberteil.
Röcke sind aus meiner Sicht bequemer, gut dort wir wir uns bei Hosen etwas einquetschen, hast du nichts. Advantage Hose. Aber auch sonst. Ob man/frau in der Hose dynamischer wirkt und sich schneller bewegen kann, weiß ich nicht. Ich komme mir in Röcken nicht langsamer vor. Und ich finde sehr schön, viel Stoff um mich herum zu haben. Bei Miniröcken gebe ich dir recht. Da muss frau sich immer die Beine zusammenkneifen, damit die anderen nicht das Darunter sehen. Ich stelle mir vor, dass das durchaus nervig sein kann. Strumpfhose ist, glaube ich ,nur im Winter nötig, es sei denn du bist wirklich verfroren. Auch da gibt es sehr bequeme Stücke, wie ich festgestellt habe.
Im Sommer schwitze ich immer derart, dass ich mich jedesmal freue, wenn ich einen Rock anziehen kann. In der Arbeit geht das leider nicht.

Nun das selbe könnte ich von Röcken auch sagen.
Wenn Du das kannst, ließe ich mich glatt zu einem Rock überreden, aber das >glaube ich Dir nicht recht. Im übrigen hat Gott mich doch mit ein paar >Extra-Pfund-Weiblichkeit ausgestattet, so daß bei mir Röcke weniger die schönen >Beine und mehr den Bauch betonen.

Na,so ein kleines Speckröllchen macht eine Frau doch erst richtig sexy! Sorry, ich wollte dir nicht zu nahe treten. Ich weiß, für viele Frauen ist Fett der Feind schlechthin. Aber ich und viele andere Männer finden üppigere Frauen einfach großartig. Glaubs mir.

Dir noch einen schönen - und vielleicht sogar verrockten - Sonntag

Miguelito

Re: Aber bitte bei anderen Frauen

Ferdi, Sunday, 15.12.2002, 13:27 (vor 8516 Tagen) @ Miguelito

Hi Michael,

Bei Miniröcken gebe ich dir recht. Da muss frau sich immer die Beine zusammenkneifen, damit die anderen nicht das Darunter sehen.

Ich trage ja viel Miniröcke, jetzt zwar nicht gerade aber ab 10 Grad aufwärts schon. Ich habe mir das Zusammenhalten der Beine schon so angewöhnt, dass ich garnicht mehr dran denken muss. Ausserdem sitze ich oft an Arbeitstischen, die in Kniehöhe eine Verblendung haben oder an der Wand stehen. Da wäre es nicht so schlimm. Aber ich habe auch vor meiner Rock-Zeit nie so breitbeinig dagesessen. Da ist das mit dem Drunterschauen bei den Laufgalerien mit Gitterrosten, wo ich bei der Arbeit schon mal drüber muss, schon leichter möglich. Aber da ist es mir ziemlich egal, ausserdem ist ganz selten mal einer in der Etage unter mir und guckt gerade in dem Moment hoch. Er könnte mir sowieso nichts weggucken.;-)

Viele Grüsse,
Ferdi

Re: TaskForce - aber gern !

Ferdi, Tuesday, 10.12.2002, 23:40 (vor 8521 Tagen) @ Hes

Hi Hes,

Hosen, ja Hosen! Denn kleine Mädchen werden schon in jüngstem Jahren dazu gezwungen, süße knuddel-wuddel-ach-wie-niedlich-Kleider zu tragen, die sie zum Ausstellungsstück ohne weitere Möglichkeiten machen.

Hosen sind Unisex-Kleidungsstücke!
Röcke sind Unisex-Kleidungsstücke!

Wobei man fast schon wieder sagen kann, dass Hosen inzwischen vorwiegend Kleidung der Frauen geworden ist.

Gruss,
Ferdi

Re: wozu deklarieren?

Johannes, Wednesday, 11.12.2002, 11:07 (vor 8520 Tagen) @ Marc

Hallo Mark,

vielelicht hast Du da ja was falsch verstanden.
Ich meinte mit dem deklarieren eine hilfestellung für unentschlossene oder ängstliche männer. Das hatte ich mir eher auf die weise vorgestellt, daß im laden z.b. ständer hängen mit der aufschrift "damen-rocke", "unises-röcke", "herren-röcke". Diese ständer befinden sich in ein und derselben abteilung - d.h. eine damen- und eine herrenabteilung gibt es nicht mehr.

Johannes

[quote][quote]wie wär´s denn mit einer kompromiß-lösung: Nur bestimmte röcke werden als
unisex-röcke deklariert.[/quote][/quote]
[quote]Hallo Johannes,
wer deklariert denn bitteschön wo wann Röcke? Das klingt ja fast, als ginge
demnächst eine Männerrock-Taskforce durch die Läden und schösse an die
"geeigneten" Röcke das Label "Unisex". *ggg* Ich wollte mich nicht für eine
wie auch immer geartete Deklarierung aussprechen, sondern nur darauf hinweisen,
dass nicht alle Damenkleidungsstücke nach den gleichen Proportionen geschnitten
sind.[/quote]
[quote][quote]langfristig sollten wir uns m.e. aber von der kategorisierung
zw. männlich/weiblich anhand solcher dinge - also details, applikationen,
farben, muster, stoff - trennen, denn schaut man mal einfach in andere
epochen - z.b. 18. jh, dann wird man sehr schnell sehen, daß auch solche
kategorisierungen keine naturgesetze sind[/quote][/quote]
[quote]Das sehe ich nicht als langfristiges, sondern als kurzfristiges Ziel, bzw.
als eines, das ich für mich schon lange umgesetzt hatte, bevor ich auch nur
daran dachte, Röcke zu tragen.
[/quote]

Re: wozu Männerröcke?

MAS, Tuesday, 10.12.2002, 20:06 (vor 8521 Tagen) @ Miguelito

Hi Michelchen,

das Lustige ist, dass meine Frau auch eine etwas schmalere Taille hat, als es für Frauen durchschnittlich ist. Sie meinte, sie würde bei Männerröcken eher was passendes finden, als bei typischen Frauenröcken.

MrG

Michael

Grössenproblem Männerrock

Roland RA, Wednesday, 11.12.2002, 07:50 (vor 8520 Tagen) @ Miguelito

Hallo>Michael

ich brauche D46 um die Hüfte, und dann ist der Rock meist zu lang (an der Dame Knie leicht darüber, am Mann seckelblöd Knie bedeckt). Also in Ravensburg zu Mustafa, dem Änderungsschneider. Oft fehlen an den "Damenröcken" die 5 Gürtelschlaufen, und mit dem abgeratzten Saum lassen sich diese anfertigen. Dann ist es ein Rock am Mann, der das gleiche Bild wie an der Dame abgibt.
Auch einen vorhandenen Schlitz habe ich in der Werkstatt schon etwas länger machen lassen, damit die "gewaltige" maskuline Schrittart möglich ist.

Mustafa und seine Tochter, die das kleine Änderungsatelier umtreiben, finden es richtig wenn auch Männer Röcke tragen. Habe ihnen schon mit Auftragsstau gedroht, wenn in Ravensburg die Männer hordenweise kommen, Röcke anpassen lassen.
Das grosse Modehaus, was sich das Mass der Dinge glaubt, schläft ja bezüglich Rock am Mann
Gruss aus Oberschwaben
hab schon lange keine Sonne mehr gesehen.

Re: Sonne?

JürgenB, Wednesday, 11.12.2002, 10:17 (vor 8520 Tagen) @ Roland RA

hab schon lange keine Sonne mehr gesehen.


Hallo oberschwäbischer Kreisvorstand,

dann schau doch mal bei Deinem ACE nach. Hier bekommst Du auch Reisen günstiger [image]

Gruß
JürgenB

Re: Sonne?

Roland RA, Wednesday, 11.12.2002, 23:34 (vor 8520 Tagen) @ JürgenB

Salut Jürgen,
Kreisvorstand Autoclub Europa?

Du sagst es! Gestern wieder zum Schriftführer neu gewählt worden [image]

Es lebe der Kreisvorstand Bodensee/Oberschwaben [image]

Und am Donnerstag Hosentour mit dem Fahrrad zur Jahresabschluss und Weihnachtsfeier. Was nicht kaputt macht, härtet ab

Re: Sonne?

JürgenB, Thursday, 12.12.2002, 10:09 (vor 8519 Tagen) @ Roland RA

Kreisvorstand Autoclub Europa?
Du sagst es! Gestern wieder zum Schriftführer neu gewählt worden
Es lebe der Kreisvorstand Bodensee/Oberschwaben


Hallo Roland,

warst Du wenigstens mit Rock auf der Mitgliederversammlung?

Gruß
JürgenB

Re: Sonne?

Roland RA, Friday, 13.12.2002, 07:50 (vor 8518 Tagen) @ JürgenB

warst Du wenigstens mit Rock auf der Mitgliederversammlung?
Gruß
JürgenB

----------------------
war diesmal nicht im Rock, weil ich für solch bockelkalte Abende rockmässig schlecht ausgerüstet bin. Die wenigen, die vom Stamm da waren haben es aber schon bemängelt, wo ich die "einrohrige Hose" habe. Auch so die einzige Dame, die da war.
Ich finde den November eh für die Jahresversammlung ungeschickt. Wer fährt schon von Sigmaringen durch Nacht und Nebel 60km nach Friedrichshafen... Gerade die Jahreszeit, um die Mitglieder fern zu halten.

Gruss aus O'schwaben,
gestern um Mitternacht mit ca 1,1 °/.. 7 km heimgetretet - das hiehlt frisch

Re: Grössenproblem Männerrock

KtV (Web-Wizz), Wednesday, 11.12.2002, 12:08 (vor 8520 Tagen) @ Roland RA

Moin Ronald,

>hab schon lange keine Sonne mehr gesehen.

mußt du in den hohen Norden kommen... Seit Tagen gibt's hier Sonne satt... Und ein Ende ist vorerst nicht in Sicht... Nur die Temeperaturen erinnern stark an Tiefkühltruhe (RockIngo vergißt in der dunklen Jahreszeit immer, seine Kühlschranktür zu schließen [image] )
Gruß

KtV

na klar: Männerröcke

Gangolf, Tuesday, 10.12.2002, 23:13 (vor 8521 Tagen) @ tom

Ist es wirklich notwendig, eigene Männerröcke anzubieten?<

Hi Tom,

abseits aller Beiträge zu Fragen des Stils, der Passform, der Definition von Röcken im allgemeinen möchte ich dem Thread zufügen, daß alle kreativen Bemühungen fortschrittlicher Modeschöpfer, neue Beinkleider für den Mann zu entwickeln, von uns als progressiv orientierter Interessengruppe nur begrüßt werden können.
Neben individuell bedeutsamer argumentativer Schützenhilfe und breitenwirksamer Aufklärung der kommerzorientierten Fachwelt beinhaltet dieses unbedeutende Marksegment ein starkes Votum für breitere Unisexkonzepte.

Peace


Gangolf

Re: na klar: Männerröcke

Wolfgang, Sunday, 15.12.2002, 01:31 (vor 8517 Tagen) @ Gangolf

Ist es wirklich notwendig, eigene Männerröcke anzubieten?<

Hi Tom,
abseits aller Beiträge zu Fragen des Stils, der Passform, der Definition von Röcken im allgemeinen möchte ich dem Thread zufügen, daß alle kreativen Bemühungen fortschrittlicher Modeschöpfer, neue Beinkleider für den Mann zu entwickeln, von uns als progressiv orientierter Interessengruppe nur begrüßt werden können.
Neben individuell bedeutsamer argumentativer Schützenhilfe und breitenwirksamer Aufklärung der kommerzorientierten Fachwelt beinhaltet dieses unbedeutende Marksegment ein starkes Votum für breitere Unisexkonzepte.
Peace

Gangolf

Laß mich raten
Beruflich schreibst Du wohl Geschäftsberichte.

Gruß,
Wolfgang

Aus dem Atzevendskalender

Gangolf, Sunday, 15.12.2002, 19:19 (vor 8516 Tagen) @ Wolfgang

Ist es wirklich notwendig, eigene Männerröcke anzubieten?<

Hi Tom,
abseits aller Beiträge zu Fragen des Stils, der Passform, der Definition von Röcken im allgemeinen möchte ich dem Thread zufügen, daß alle kreativen Bemühungen fortschrittlicher Modeschöpfer, neue Beinkleider für den Mann zu entwickeln, von uns als progressiv orientierter Interessengruppe nur begrüßt werden können.
Neben individuell bedeutsamer argumentativer Schützenhilfe und breitenwirksamer Aufklärung der kommerzorientierten Fachwelt beinhaltet dieses unbedeutende Marktsegment ein starkes Votum für breitere Unisexkonzepte.
Peace

Gangolf

Laß mich raten>Beruflich schreibst Du wohl Geschäftsberichte.
Gruß,
Wolfgang


Hi Wolfgang,


lange nicht mehr die Federn gekreuzt!

Geschäftsbericht Letzte Woche: "Jahresabschlußbericht", sagt der Chef "höchste Dringlichkeit." Die Börsenkurse 'rauf, die Börsenkurse 'runter, 'n Schleudertrauma is' nix dagegen! Ruf' ich meinen Freund Atze an, Atze Schröder. „Atze", sag' ich, „Geschäftsbericht!" „Wo is dat Problem?" fragt er. Ich sag': „Der Chef." Fünf Minuten später hör' ich dat charakteristische Kreischen der luftgekühlten i-konischen Targabremsen. „Hier bin ich", sagt Atze. „Atze, der Compi macht den Grufti, total überlastet." „Dat ham' wer gleich", sagt Atze. Er, raus mit dem Netzstecker, rein mit dem Starterkabel vom Porsche. Atze in den Boliden und die 280 PS locker auf 8000 Touren. - Wat denkt Ihr? - Die ganze Firma fängt an zu leuchten; dat Netzwerk spuckt Daten ohne Ende aus allen verfügbaren Druckern!! -
Und der Chef ging ab wie 'ne Packung Viagra!
Geschäftsbericht, ja - nä, is' schon klar! [image]

Peace


Gangolf