1960:In Griechenland pfeiffen Männer die deutschen Touristinnen in Hosen aus
Salut Gemeinde,
Die ältere Dame vom Altenwohnheim, die 1958 mit ihren Hosen so Bammel vor der Italienreise hatte, ist nur die Spitze des Eisbergs der dramatischen Geschichte der Damenhosen.
Am Sonntag war mein "Hosentag", weil wir als Gruppe des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs eine Tour unternommen haben. In der Altstadt Wangen im Allgäu gab es sowieso nur Frauen in Hosen zu sehen, und einige Männer trugen Doppelrohrshorts.
Einer Mitradlerin 45 erklärte ich, wie blödsinnig es sei wenn Männer zum Spazierenbummeln Doppelrohr tragen und dass die Bekleidungshändler zu tranfunzelig seien, um den Männern den Rock zu empfehlen. Sie meinte daraufhin, dass wohl die Männer das nicht akzeptieren würden, weil sie fürchten, manche Leute würden dann automatisch an "abnormalen Kerl" denken.
<big>Zum Thema "Frau in Hosen" konnte sie allerdings eine Anecdote ihrer Mutter erzählen, als die "modernen deutschen Frauen" mit aller Gwalt im Land der meditteranen Sonne ihre Röcke und Kleider durch Hosen ersetzen mussten. Wohl habe es den griechischen Männern nicht gefallen, als sie so in deren Land aufgetreten sind.</big>
Es ist derzeit wirklich so, wie es Heinz aus Luzern immer wieder betont. Mit den Hosen hat sich bei den Frauen, besonders nördlich der Alpen und Nord-Ost, eine gestörte Beziehung zu praktischer und schöner Bekleidung herausgebildet.
Unglaublich wieviele Damen, obwohl sie nur spazierengehen, bei so schönem Wetter irgenwelche Hosen tragen. Die Bedienung in dem bayerischen Gasthaus trug lange hellbraune Lederhosen. Holzhackerbuam- ähh Holzhackermädel
Gruss aus Oberschwaben