feminin, maskulin, tuntig, nutte, ..............
Hallo Männer
*Wie soll im Grossen Frieden entstehen, wenn im Kleinen nichts als genörgelt und gestichelt wird*.
Nun, ganz so war es in den letzten Postings nicht. Aber trotzdem, mich hat beim Durchlesen der Texte über das Aussehen des Mannes im Rock einiges beschäftigt.
- Zuerst mal das tuntenhaftige Aussehen von gewissen Personen, dann
- die Bekleidungsvorschriften, wie sollte der Mann im Rock aussehen
- die Angst, dass gewisse Bekleidungen der "Sache" schaden könnten
- Gewisse Intoleranzen
- usw.
Woher kommen eigentlich diese verschiedenen Ansichten, habe ich mich gefragt?!
Immer und immer wieder tauchen chronologisch die Gespräche, wie sie in den letzten Postings geführt, wurden auf.
Wir haben verschiedene Meinungen über den Rock am Mann. Das ist mal klar. Wir sind relativ neu auf diesem Gebiet. Wir möchten nicht einfach Frauen nachahmen und trotzdem Röcke tragen. Da merken wir aber, dass gewisse "bisher männliche" Kleidung nicht mehr so ganz dazu passt. Logische Reaktion: Wir wühlen in den Damenabteilungen umher. Dies wiederum bewirkt aber, dass gewisse Bekleidungen aus diesen Abteilungen für uns eben zu "weiblich "wirken. Aber, vergessen wir doch nicht, dass dieses Bild der Weiblichkeit in unserer Softwear schon von klein auf programmiert ist. Öfters wurde doch schon gesagt: Es gibt keine weiblichen oder männlichen Kleider; es gibt einfach nur Kleider (vielleicht kann man hier den BH ausschliessen). Wir wollen etwas Neu-Altes einführen (Rock), wobei wir vergessen, dass eben die meisten Accessoirs dazu in der sogenannten Männerabteilung fehlen. Wenn man nun in der Damenabteilung nach den bestimmten Schuhen, Pullovern usw. sucht, kann das sein, dass sie einem passen, aber eben durch unsere festen Bilder im Gehirn doch etwas weiblich wirken. Tragbar und bequemer als manch anderes aus der Männerabteilung wäre das schon, aber da spielt uns eben die jahrzehntelange Speicherung gewisser Bilder über feminin und masculin wieder einen Streich.
Dazu kommt noch, dass "gewöhnliche" Kaufhäuser und Modegeschäfte immer noch beim herkömmlichen Stil sind: Herrenabteilung: Schale, Kravatte, Jeans und Oberbekleidung in drei Farben. Damenabteilung: ALLES!
Tuntig: Als ich in den 60iger Jahren die vielen Minis an den schlanken Mädels sah, dachte ich keineswegs an Nuten. Es gefiel mir sehr und am liebsten hätte ich dies schon damals auch getragen. Als dann später die Hose für Damen aufkam und von diesen sehr schnell getragen wurde!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!, so dass die Bekleidungsindustrie reagierte, sprach niemand davon, dass diese Frauen jetzt Bauarbeiter sind oder wie diese aussehen! Vergessen wir nicht, dass heute jede zweite Frau in Jeans daherwedelt: Jeans, eine Hose, die ausschliesslich vor einigen jahrzehnmten für die Männerwelt gemacht worden ist, für die Männer, die Schwerstarbeit leisten mussten (Bergwerk). Heute werden die sowohl von Frauen wie Männern sogar bei Theaterbesuchen getragen. Sie gilt als elegant und salonfähig.
Ich glaube, dass wir weniger auf einander losgehen sollten in Bezug auf den Kleidungsstil, das freut doch die Gegner, das war schon immer so. Jetzt haben sie schon im eigenen Lager Probleme, werden die sich sagen.
Vielmehr sollten wir unsere ganze Kraft der Entwicklung, dem Markt zuwenden.
Ich möchte hiermit nicht jemanden unterstützen oder bevorzugen. Ich bin selber auch einer, der mit vorsichtigen Schritten an die neu-alte Mode (Rock tragen) herangeht. Aber lassen wir doch die "alte Männerart" der Kritik. Am besten ist es, wenn jeder selber erfährt, ob sein Outfit stimmt oder nicht. Denn erfahren wird er es früher oder später sicher.
Eines ist klar, wir stecken noch in den Anfängen und da kann eben ein Missgeschick passieren. Da hatten es die Römer einfacher
Gruss
Heinz