Re: Rockinspektion
Dazu ein paar Anmerkungen:
1. Glückwunsch, so mit der Sache umgehen zu können, manch einer würde sich nun nie wieder im Rock raustrauen.
2. Das ist genau das, was viele befürchten, in eine solche Situation zu kommen.
3. Ich glaube, ich hätte mir wenigstens das Kennzeichen des Fahrzeuges gemerkt. Im Sinne unserer Interessen müsste man da jetzt einen dicken Medienrummel draus machen. Das kann man nicht nur als Diskiminierung, sondern auch als sexuelle Belästigung herausstellen, sowas hätte die sich nämlich bei einer Frau nicht ungestraft erlaubt. Das richtig dargestellt, und die beiden Herren könnten sich ihre nächsten Beförderungen in den Wind schreiben. Ich finde das ganze Verhalten eine Frechheit! Ist ja schön, wenn Ihr darüber Lachen konntet, aber so etwas ist doch eigentlich ein gefundenes Gefressen für uns. Stellt Euch mal die Schlagzeile in Bild oder AZ vor, auf der ersten Seite: Unterhoseninspektion in der Münchner Innenstadt.
Das wäre auch ein guter Anlass gewesen, vor deren Wache ein Spontandemonstration der Rocker zu machen, mit kurzem Hinweis an die Presse.
Zumindest sollten die Münchner sich überlegen, ob das nicht ein Hinweis an eine seriösere Zeitung Wert wäre, z.B. die SZ, genau unter den Stichworten "Gleichberechtigung", "sexuelle Belästigung" und der Frage, ob alle, die aus Schottland zu Besuch kommen und ihre traditionelle Kleidung tragen, am Münchner Flughafen nun mit einer Unterwäscheinspektion rechnen müssen?
Ja, man kann darüber lachen, aber ich koche innerlich! Deine Selbstbeherrschung ist bewunderswert.
Dieter